Kostenpflichtige und kostenlose SEO-Tools

Verfasst am 05. Juli 2012

Es existieren zahlreiche SEO-Tools um die eigene Position bei Suchmaschinen analysieren und verbessern zu können. Sollte man auf professionelle Software zurückgreifen wollen, so ist die bequemste Variante auf einen kostenpflichtigen Dienst zurückzugreifen. Kostenpflichtige Tools vereinen meist viele kostenlose SEO-Tools und aktualisieren regelmäßig Ihre Daten. Die Analysen, die diese bieten sind meist umfangreich und es steht meist ein Support für Rückfragen zur Verfügung.

Kostenpflichtige SEO-Tools

Sistrix

Bei Sistrix können Kunden zwischen verschiedenen Modulen wählen. Zur Verfügung stehen folgende Module:

  • SEO-Modul (beinhaltet Ermittlung des Sichtbarkeitsindex, Erfolgs- und Wettbewerbsanalyse und Keywords)
  • SEM-Modul (ermöglicht Marktbeobachtung, verfügt über SEM-Datenbank und BrandProtection)
  • Backlink-Modul (informiert über Backlink-Daten ,ermöglicht Analyse & Vergleich, verfügt über eigene Datenbank)
  • Monitoring-Modul (erhebt Kennzahlen, SEO- und SEM-Reports, sowie eigene Reports)
  • Universal-Search-Modul (Google News. Universal-Search-Auswertung und Wettbewerbsanalyse)

Die Größe bzw. der Umfang der SEO-Toolbox kann individuell zusammengestellt werden. Pro Modul wird ein Preis von 100 Euro berechnet. Je nachdem wie viele Module bestellt werden, kann ein Rabatt bis zu 20% möglich sein. Sollte in der Monatsmitte bestellt werden, fällt lediglich die Hälfte der monatlichen Kosten an. Die Aktualisierung der Daten findet wöchentlich statt.

Bei Fragen oder Anmerkungen steht ein Support zu Verfügung, der individuell und schnell mit Tipps und Erklärungen zur Seite steht. Mit einem Blog werden Kunden über aktuelle Themen rund um das Tool und SEO auf dem Laufenden gehalten.

XOVI

Bei XOVI können Kunden auf folgende Tools zurückgreifen:

  • SEO- & Monitoring- Tool
  • Backlink-Tool
  • Linkmanager
  • SEM-Tool
  • Reporting-Tool
  • On-page-Tool
  • Affiliate-Tool
  • Keyword-Recherche

Alle Tools stehen für einen Preis von 99 Euro monatlich inklusive MwSt. zu Verfügung. Bevor man sich für oder gegen das SEO-Tool entscheidet, besteht die Möglichkeit die Software zu testen.

Ein Blog informiert über zusätzlich Information rund um das Thema Suchmaschinenoptimierung. Für Rückfragen steht ein Online-Support zur Verfügung.

Searchmetrics

Searchmetrics bietet verschieden Umfänge von Versionen an, es besteht eine Auswahl zwischen:

  • Searchmetrics Suite Basic (umfassendes SEM und SEO Controllinginstrument)
  • Searchmetrics Suite Premium (ermöglicht zusätzlich Wettbewerbsbeobachtung)
  • Searchmetrics Suite Ultimate (SEO-Daten Analyse für Profis mit Mandantenzugänge)

Das Basic-Paket ist ab 398 Euro monatlich, das Premium-Paket ab 675 Euro monatlich und das Ultimate-Paket kann ab 1.325 Euro monatlich erworben werden. Zudem werden einzelne Tools noch zum separaten Erwerb angeboten:

  • Searchmetrics Essentials -SEO+SEM ab 89 Euro/Monat
  • Searchmetrics Essentials-Social ab 189 Euro/Monat
  • Searchmetrics Essentials  Links kostenlos

Auch hier informiert ein Blog über spezielle Angeboten und Aktionen und SEO-News.

Kostenlose SEO Tools

Mit dem Seitwert-Website Check kann ein kostenloser Schnellcheck durch die Eingabe der URL durchgeführt werden. Dabei werden folgenden Faktoren miteinbezogen:

  • Gewichtung bei Google
  • Backlinks und Yahoo
  • Externe Wertungen
  • Technische Details
  • Social Media
  • Sonstiges
Screenshot einer Analyse von Amazon.de mit dem Seitwert-Website Check auf http://www.seitwert.de/

Verschiedenen Bereiche werden unterschiedlich stark gewichtet. Als Ergebnis der Untersuchung wird ein Seitwert ermittelt, bei dem eine Höchstzahl von 100 Punkten erreicht werden kann. Vorteilhaft an dem kleinen, jedoch oberflächlichen Tool ist, dass für jeden der einzelnen Faktoren Positives und Negatives aufgelistet wird.

Mit Google Trends kann herausgefunden werden wie hoch das Suchvolumen für einen bestimmten Begriff oder Begriffskombination ist. Zusätzlich dazu kann noch das Land und eine bestimmte Region innerhalb des Landes ausgewählt werden, für die das Suchvolumen ermittelt werden soll. Trennt man Suchbegriffe durch Kommas voneinander, dann werden die Begriffe beide im Diagramm dargestellt und ein Vergleich wird vereinfacht. Anhand dieses Tools kann man auch analysieren, ob es sich bei dem gesuchten Begriff um ein saisonal schwankendes Keyword handelt. Ist das Suchvolumen für Ihre eingegebenen Wörter generell zu klein, so wird kein Diagramm ausgegeben.

Screenshot einer Abfrage von http://www.google.com/trends/

Vergleich zwischen dem Suchbegriff Apfelund Banane in Deutschland

Abfrage nach dem Begriff „Ski“ auf http://www.google.com/trends/

In den Wintermonaten zeigt sich bei dem Keyword Ski ein stark erhöhtes Suchvolumen.

Screenshot von Open Site Explorer (http://www.opensiteexplorer.org/)

Mit OPEN SITE EXPLORER kann herausgefunden werden von welchen Seiten auf die eigene Seite verlinkt wird. Nach Eingabe der URL bekommt man neben den verlinkten Seiten auch noch andere Daten wie die Page Authority, Domain Authority und die Anzahl gesamter Links ausgegeben. Dies könnte vor allem dann nützlich werden, wenn die eigene Seite aufgrund von SPAM von Google abgestraft wurde. Damit kann dann eventuell analysiert werden, welche Links für die Abstrafung von Google verantwortlich sind. Sollte man das Tool verwenden wollen, um die Links eines Konkurrenten analysieren zu wollen, so besteht die Möglichkeit, dass man sich die aufgelisteten URLs der verlinkenden Websites als Excel-Tabelle ausgeben lässt. Allerdings muss man sich dafür bei OPEN SITE EXPLORER registrieren. Der Nachteil des kostenlosen Tool ist, das Daten nur selten aktualisiert werden.

Sollte man ohne jegliches Tool herausfinden wollen, welche Seite auf die Eigene verweist, so kann mit folgender Suchabfrage die Websites angezeigt bekommen, welche den eigenen Domainnamen irgendwo auf der Homepage stehen haben.

Screenshot einer Abfrage der verlinkten Seiten von amazon.de auf www.Google.de

Mit Google Analytics kann die Anzahl von Besucher auf der eigenen Website gemessen werden. Dabei handelt es sich um eine kostenlosen Dienst von Google selbst. Mit Google Analytics können unter anderem Besucherzahlen, Seitenaufrufe, durchschnittliche Besuchsdauer und die Absprungrate der eigenen Seite eingesehen werden. Um Zugriff auf diese Daten zu erhalten, muss sich der Websitenbetreiber zuerst als dieser authentifizieren. Dies ist über das Einfügen von Google generiertem Code im Quellcode der eigenen Website möglich.

Um Google Analytics Datenschutzkonform auf der eigenen Website einzubinden, sollten jedoch einige Voraussetzungen erfüllt werden.  Momentan besteht sogar die Möglichkeit zu sehen, ob momentan jemand auf die Website zugreift. Mit der Beta-Version kann man herausfinden, ob und von wo bestimmte Besucher auf die Homepage zugreifen. Um festzustellen, von welchen Quellen viele Besucher auf die eigene Website verwiesen werden, kann unter dem Reiter Besucherquellen-Quellen-Alle Zugriffe geschaut werden, von welchen Quellen die meisten Besucher auf die Seite gelangen.

Screenshot der Navigation von Google Analytics (http://www.google.com/intl/de/analytics/)