Cloud-Computing

Verfasst am 21. November 2017

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

Cloud-Computing ist ein Begriff aus dem Englischen. Cloud-Computing heißt auf Deutsch so viel wie Rechner-Wolke. Cloud-Computing, wird oft mit Cloud abgekürzt.

Eine Cloud, bietet Ihnen verschiedene Dienste über das Internet. Mit einer Cloud nutzen Sie zum Beispiel freien Speicherplatz oder hilfreiche Anwendungen, wie Text-Bearbeitungs-Programme bei dem Cloud-Anbieter OneDrive.

 

cloud computing

 

Wenn Sie eine Cloud verwenden, speichern Sie Ihre Daten nicht mehr auf Ihrem Computer, sondern in der Cloud.

Sie mieten sich also einen Speicherplatz auf dem Computer von dem Cloud-Anbieter. Der Computer ist der Cloud-Server. Auf diesem Server speichern Sie Ihre Daten und können Sie auch wieder abrufen.

 


Vor- und Nachteile von Cloud-Computing

Vorteile

  • Der Vorteil für Sie besteht darin, dass Sie für Ihre Daten den Speicherplatz auf Ihrem Computer nicht mehr verwenden müssen.
  • Sie können Ihre gespeicherten Daten nicht nur auf Ihrem Computer abrufen, sondern von überall dort, wo Sie eine Internet-Verbindung zur Cloud haben.
  • Für große Firmen ist so eine Cloud sehr nützlich. Mit einer Cloud brauchen sich die Firmen keine großen Server anschaffen, um ihre Daten zu speichern. Mit einer Cloud sparen Firmen Kosten, für die Anschaffung von Servern. 

Nachteile

  • Ein Nachteil von Cloud-Computing ist, dass Sie ohne eine Internet-Verbindung nicht Ihre gespeicherten Daten von der Cloud abrufen können. Ohne Internet-Verbindung können Sie auch keine neuen Daten in der Cloud speichern.
  • Ein anderer Nachteil von einer Cloud ist der Datenschutz. Wenn Sie Ihre Daten in eine Cloud hochladen, verlassen Ihre vertraulichen Daten Ihren Computer.

 

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Ähnliche Begriffe

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

Dropbox und Zeta Producer CMS

Verfasst am 31. August 2013

Sicherlich kennt Ihr alle den Dienst Dropbox. Falls nicht, hier kurz ein Zitat aus Wikipedia:

Dropbox ist ein 2007 gegründeter Webdienst, der die Synchronisation von Dateien zwischen verschiedenen Computern und Personen ermöglicht. Er kann damit auch zur Online-Datensicherung verwendet werden. Der Zugriff auf Dropbox ist im Browser und mit Hilfe von Anwendungen für diverse Betriebssysteme möglich.

(Quelle)

Oder anders ausgedrückt: Wenn Ihr auf allen Euren Computern den (unsichtbaren) Dropbox-Client installiert habt, sorgt Dropbox automatisch dafür, dass alle Dateien in einem bestimmten Ordner auf allen Computern immer synchron sind.

Ideale Voraussetzungen also um z.B. auch das verteilte Arbeiten mit unserem Desktop CMS Zeta Producer zu ermöglichen. Indem Ihr Eure Projekte in einem Dropbox-Ordner ablegt, sorgt Ihr dafür, dass diese automatisch auf allen Rechnern synchron sind. Ihr könnt also z.B. daheim und im Büro an der eigenen Website arbeiten und müsst Euch nicht darum kümmern, die Dateien hin- und her zu kopieren.

Vielmehr startet Ihr Zeta Producer zum Arbeiten und macht am Ende das Programm einfach wieder zu; Dropbox kümmert sich um den Rest.

Cloud-Modus

Seit kurzem haben wir zusätzlich einen so genannten „Cloud-Modus“ eingeführt. Um diesen zu aktivieren, klickt einfach auf das Menü „Erweitert“, dann auf den Menüpunkt „Erweiterte Einstellungen“ und anschließend aktiviert Ihr das Kontrollkästchen „Cloud-Projekt“ und schließt den Dialog mit „OK“:

Erweiterte Einstellungen im Menü auswählen

Dialogfenster mit erweiterten Einstellungen

Das war’s schon!

Funktionsweise des Cloud-Modus

Und was genau macht dieser Cloud-Modus genau? Nun, es wird eine zusätzliche Datei im Ordner des Projekts angelegt, sobald das Projekt geladen wird und beim Beenden wird diese Datei wieder gelöscht. Also quasi ähnlich wie Sperrdateien („Lock files“) z.B. unter Linux eingesetzt werden.

In der Lockdatei stehen ein paar Informationen, z.B. der PC und das Datum. Diese Lockdatei wird regelmäßig aktualisiert, während ein Projekt geöffnet ist.

Zeta Producer Desktop CMS überprüft beim Öffnen eines Projekts, dass den Cloud-Modus über oben genanntes Kontrollkästchen aktiviert hat nun, ob es bereits eine solche Lock-Datei vorhanden ist, ob sie von einem fremden Rechner kommt und ob sie neu genug ist. Falls dies zutrifft, verweigert Zeta Producer das Laden des Projekts mit einer Meldung, dass das Projekt zurzeit auf einem anderen Rechner in Bearbeitung ist.

Dadurch soll sicher gestellt werden, dass Sie nicht versehentlich an mehreren Orten gleichzeitig Ihr Projekt bearbeiten und es zu Synchronisations-Konflikten kommt.

Zusammenfassung

Das Prinzip ist sicherlich nicht 100% narrensicher, es kann Ihnen jedoch wirksam dabei helfen, wenn Sie an mehreren Orten Ihre Website bearbeiten möchten und dabei nicht ständig daran denken müssen, Ihr Zeta-Producer-Projekt (z.B. auf USB-Stick) mit zu nehmen.

Zusätzlich haben Sie quasi noch „im Vorbeigehen“ auch automatisch eine Sicherheitskopie (Backup) Ihrer Daten durch den Einsatz von Dropbox.

Selbstverständlich funktioniert der Cloud-Modus nicht nur mit Dropbox sondern auch mit den zahlreichen anderen Anbietern solcher Lösungen, z.B. BitTorrent Sync, Google Drive, Amazon Cloud Drive, Microsoft OneDrive oder einem der zahlreichen anderen Dienste.

SkyDrive-Fehlermeldung „Wir können den SkyDrive-Ordner nicht finden“

Verfasst am 11. Mai 2012

Seit kurzem nutze ich auf meinem 64-bit-Windows-7-Rechner SkyDrive, Microsofts Dropbox-Clone.

Da ich 25 GB frei habe, weil ich altgedienter Nutzer bin, habe ich gleich auch noch meine wichtigsten Entwickler-Projekte mit synchronisiert. Da diese außerhalb des SkyDrive-Ordners liegen, habe ich nach Anleitung einen symbolischen Link erstellt um externe Ordner zu synchronisieren.

Seit dem tritt nun folgende Fehlermeldung auf:

Microsoft SkyDrive
Wir können den SkyDrive-Ordner nicht finden.

Stellen Sie bitte sicher, dass der SkyDrive-Ordner verfügbar ist, und starten Sie SkyDrive erneut.

Das ist höchst ärgerlich, weil jetzt nichts mehr synchronisiert.

Nach kurzer Recherche habe ich dann herausgefunden, dass die Fehlermeldung auf Englisch „We’re unable to find the SkyDrive folder“ heißt und dass die Ursache ist, dass ich mehr als 150.000 Dateien zu synchronisieren versuche. (Auch hier beschrieben).

Einzige Lösung zurzeit scheint zu sein, den symbolischen Link zu meinen Entwickler-Projekten wieder zu entfernen und zu hoffen, dass bald die Beta-Version durch eine finale Version ersetzt wird, die das dann hoffentlich behebt.