Wie man mit einer Suchmaschine Bäume pflanzen kann

Verfasst am 24. Mai 2019

Durch die Fridays-for-Future-Bewegung ist Klimaschutz in aller Munde. Jeder will helfen das Klima zu Schützen. Eine alternative Suchmaschine mit dem Namen Ecosia behauptet nun, dass man mit dem Suchen auf Ihrer Website Bäume pflanzen kann. Durchschnittlich soll für alle 45 Suchanfragen ein neuer Baum gepflanzt wird. Aber wie genau geht das und stimmt das überhaupt?

Ecosia nutzt dafür das Prinzip des Search-Engine-Advertising, also der Werbung auf Suchmaschinen. Unternehmen zahlen, um bei bestimmten Suchbegriffen als oberstes Ergebnis gelistet werden. Dieses eingenommene Geld nutzt Ecosia dann teilweise um gemeinnützige Organisationen zu unterstützen, die sich für Aufforstung einsetzen.

Im März 2019 gab Ecosia 44,6% seiner Einnahmen für Investitionen in Baumpflanzprojekte aus. Der Rest der Ausgaben ist verteilt auf Betriebskosten, Marketing und Rücklagen. Die genauen Daten stellt Ecosia alle 6 Wochen nach Monatsende für jeden einsehbar zur Verfügung.

Um sicher zu stellen, dass die zur Verfügung gestellten Daten tatsächlich legitim sind, ist Ecosia ein zertifizierter Partner des „B-Corp.“ Programm. Dieses Programm testet Unternehmen auf soziale und Umwelt-Leistung, Transparenz, Verantwortung im Zusammenspiel von Profit und Intention.

Zusätzlich lässt sich Ecosia von der Purpose-Stiftung überprüfen um zu beweisen, dass Ecosia keine Dividenden an die Eigentümer zahlt. Das Unternehmen gehört sich selbst und wird von keiner externen Person beeinflusst.

Zurzeit ist Ecosia in 20 Ländern der Welt tätig. Es spendet das eingenommene Geld an verschiedene Organisationen, die sich für die Aufforstung der Wälder einsetzen (z.B. WeForest in Burkina Faso, Tree Aid in Ghana). Neben dem Pflanzen von Bäumen setzt sich Ecosia zusätzlich für verschiedene weitere Projekte ein. Dazu gehören die Bildung und Unterstützung der Bauern und Kinder in Entwicklungsländern, die Rettung von Orang-Utans und vielen weiteren.

Ecosia wählt die Standorte, welche unterstützt werden sollen, nach zwei Kriterien:

  • Es müssen mindestens 1.500 endemische Arten von Gefäßpflanzen vorhanden sein
  • Es sind über 70% der ursprünglichen Vegetationen schon verloren

So setzen Sie das Geld dort ein wo es auch am meisten Auswirkungen erzielen kann. Ecosia tritt daraufhin mit den Organisationen und den Einheimischen in Kontakt um die besten Orte zum Pflanzen der Bäume auszuwählen.

Ist Ecosia die bessere Suchmaschine?

Ecosia fühlt sich bei der Nutzung ziemlich ähnlich an, wie Google. Es gibt inzwischen Vorschaufenster für das Wetter, Wörter werden automatisch übersetzt und es gibt kleine Infoboxen neben den Suchergebnissen zu bestimmten Themen.

Ecosia bezieht seine Daten von der Suchmaschine Bing. Das bedeutet, dass die Suchergebnisse vielleicht nicht immer so perfekt sind wie die von Google. In den letzten Jahren hat sich Bing jedoch stark verbessert. Als normaler Nutzer merke ich beim Benutzen eigentlich keinen Unterschied zwischen Ecosia und Google.

Da Bing eine Tochterfirma des Microsoft Konzerns ist, sollte man noch etwas genauer hinschauen.

Microsoft bezieht 44% seiner Energie aus erneuerbaren Quellen. Im Gegensatz dazu bezieht Google inzwischen schon 100% aus erneuerbaren Energien. Microsoft hat jedoch schon einen Plan bekannt gegeben, nach welchem Sie bis 2030 seinen CO2-Ausstoß um 75% zu reduzieren. Dazu kommt, dass durch das Pflanzen der Bäume ebenfalls den CO2-Ausstoß global reduziert wird. Laut Ecosia hilft jede Suchanfrage um ca. 1kg um CO2 aus der Luft zu binden.

(Bild dem Ecosia-Blog entnommen)

Fazit

Die Fakten scheinen für diese alternative Suchmaschine zu sprechen. Es ist anfangs schwer zu glauben, dass man so einfach dafür sorgen kann, dass Bäume auf der anderen Seite der Erde gepflanzt werden. Hinter diesem simplen Spruch stehen jedoch viele einzelne Schritte, die mit viel Arbeit dies erst möglich machen.

Falls Sie noch weitere Zweifel haben – was ich durchaus verstehen kann, informieren Sie sich auf der offiziellen Ecosia Seite oder lesen Sie weitere Berichte zu diesem Thema durch.

Mit dem Umstellen von einer Website nebenher der Umwelt zu helfen, finde ich jedoch eine gute Sache. Einfacher geht es eigentlich gar nicht.

Wir hoffen Ihnen hat dieser Artikel gefallen und wir konnten Ihnen einen besseren Einblick in die Funktionsweise dieser Suchmaschine bieten. Schreiben Sie gerne Ihre Meinung in die Kommentare unter diesen Beitrag, wir freuen uns, von Ihnen zu lesen!

Wie reagiere ich richtig auf einen Shitstorm?

Verfasst am 21. Mai 2019

Selbst die großen Unternehmen, wie H&M, Vodafone oder Nestlé bleiben nicht vor Social Media Krisen verschont. Wenn Unmut bei Kunden herrscht, wird dieser heutzutage gerne sofort mit jeder Person auf den sozialen Netzwerken geteilt. Schlechte Nachrichten über das Unternehmen verbreiten sich inzwischen rasend schnell. Im schlimmsten Fall kann daraus eine Krise entstehen, ein sogenannter „Shitstorm“.

Ein Shitstorm bedeutet eine riesige Welle an negativen Beiträgen über das Unternehmen auf allen Sozialen Kanälen. Diese können den Ruf des Unternehmens, je nach Länge und Thema des Shitstorms, stark schädigen. Um einen Shitstorm zu verhindern, ist es wichtig im dauerhaften Kontakt mit Ihrer Community stehen und auf Probleme rechtzeitig reagieren.

Was Sie beachten müssen, wenn Sie in eine solche Krise geraten, erfahren Sie hier:

1.      Aktiv auf Social Media sein

Lassen Sie Fragen auf Facebook, Twitter und Co. niemals unbeantwortet. Ein Kunde der sich nicht gehört fühlt, kann schnell sauer werden und sich über zu wenig Kundensupport beschweren.

Gehen Sie sowohl auf positive als auch negative Kritik ein. Bedanken Sie sich oder versichern Sie bei die Probleme schnellstmöglich zu lösen. Bieten Sie eine Lösung sofort an, falls Sie eine haben.

Blogartikel sollten Sie ebenfalls gründlich lesen, falsche Statements richtig stellen und auf eine positive/negative Kritik reagieren.

2.      Richtig mit Kritik umgehen

Rechtfertigen Sie sich nicht immer bei negativer Kritik sondern gestehen Sie auch Fehler ein, falls diese tatsächlich gemacht wurden. Dadurch zeigen Sie, dass Sie reflektiert arbeiten und Ihnen bewusst ist, dass Ihr Unternehmen nicht unfehlbar ist. Bedanken Sie sich, falls die Kritik Ihnen Fehler aufzeigt, die Ihnen noch nicht bekannt waren. Bedanken Sie sich allgemein für jede positive und negative Kritik, die auf den sozialen Kanälen gepostet wird. Kritik ist gut, um sich immer weiter zu verbessern.

3.      Konsistente Antworten geben

Geben Sie nur Antworten, die Sie zu 100% belegen können. Aus Panik schnell eine Antwort auf ein Problem zu geben, kann zu Missverständnissen oder Widersprüchen führen. Sie müssen in den folgenden Tagen die Aussage wieder richtig stellen, was Sie als Unternehmen als inkonsistent oder inkonsequent darstellt.

Haben Sie ein Social Media Team, achten Sie darauf, dass jeder Mitarbeiter immer auf dem neusten Stand steht. Besprechen Sie im Vorfeld verschiedene Antworten, um sicherzustellen, dass keine Widersprüche entstehen.

4.      Falsche Aussagen sofort richtig stellen

Falls Sie falsche Aussagen über Ihr Unternehmen finden, antworten Sie sofort auf diese und stellen Sie diese richtig. Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihre Kunden zwischen falscher und richtiger Aussage unterscheiden können. Je länger Sie warten um auf diese Aussagen zu reagieren, desto weiter haben sich die Nachrichten schon verbreitet und desto schwerer wird es, diese Gerüchte wieder aus der Welt zu schaffen.

Sind die falschen Aussagen zu weit verbreitet, formulieren Sie ein offizielles Statement und posten Sie diese auf Ihren Seiten. So ist Ihr Standpunkt für jeden Nutzer einsehbar und klar zu verstehen.

5.      Immer nett bleiben

Sie sprechen auf den Social Media Kanälen stellvertretend für Ihr Unternehmen. Achten Sie deshalb immer darauf, nett und sachlich zu bleiben. Nehmen Sie beleidigende Kommentare niemals zu Herzen und antworten aus Wut heraus mit einem beleidigenden Kommentar. Das senkt Ihre Glaubwürdigkeit um einiges.

Wenn ein Nutzer sehr ausfallend Ihnen gegenüber wird, weisen Sie ihn darauf hin. Ändert er sein verhalten nicht, können Sie ihn blockieren oder einfach ignorieren.

6.      Nehmen Sie sich Zeit

Natürlich ist es wichtig schnellstmöglich zu antworten. Sie sollten das aber nicht impulsiv tun. Beobachten Sie die Situation und das Thema. Informieren Sie sich über Unklarheiten und antworten Sie erst, wenn Sie alle nötigen Informationen haben, um eine korrekte Antwort zu liefern.

7.      Verhindern Sie weitere Vergrößerung

Wenn Sie merken, dass das Problem größer wird oder sich zu einer Krise entwickeln kann, besprechen Sie das weitere Vorgehen im Unternehmen. Veröffentlichen Sie offizielle Statements zu den vorliegenden Problemen um die wichtigsten Fragen für jeden einsehbar zu machen.

So zeigen Sie offiziell, dass Sie Stellung zu dem Thema beziehen und sich mit diesem auseinander setzen werden. Lassen Sie sich beim Verfassen des Statements Zeit. Achten Sie darauf, dass es keine weiteren Fragen aufwirft oder etwas undeutlich erklärt.

Wenn Sie Krisen nicht beachten, können diese einen großen Schaden anrichten. Achten Sie also darauf immer ein Auge auf die sozialen Kanäle zu werfen. Bleiben Sie aktiv und lösen Sie kleine Probleme bevor diese zu großen werden.

Viel Erfolg!

Die besten kostenlosen Online-Tools, die Sie bei Marketing-Aufgaben unterstützen

Verfasst am 16. Mai 2019

Es gibt eine Vielzahl von Online-Werkzeugen, die Sie bei der Vermarktung Ihrer Produkte und Dienstleistungen unterstützen. Diese Programme verschicken beispielsweise E-Mails für Sie, unterstützen Sie beim Zeitmanagement, oder analysieren, wie gut ihre Website für Suchmaschinen optimiert ist. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, haben wir zahlreiche Online-Marketing-Tools für Sie getestet. Hier sind unsere Ergebnisse:

Recurpost.com

Recurpost Logo

Funktionen:

  • Social Media Posts terminieren und automatisch uploaden lassen

Kurzgefasst

  • Recurpost.com ist eine Erleichterung für Unternehmen, die viel Content erstellen und konstant auf den Sozialen Kanälen präsent sein wollen
  • Sie erstellen im Voraus eine Reihe von Posts, die an bestimmten Terminen hochgeladen werden. Wurden alle Posts einmal geteilt, wiederholen Sie sich
  • Die Möglichkeit verschiedene Varianten eines Posts zu erstellen ist praktisch um auch die wiederholten Posts neu aussehen zu lassen
  • Durch schlichtes Design finden Sie sich auch ohne viel Erklärung schnell zurecht

Positiv

  • Einfache Bedienbarkeit
  • Gute Organisationsmöglichkeiten durch Bibliotheken
  • Möglichkeit zum Variieren der Posts
  • Übersichtlicher Kalender

Negativ

  • Benutzeroberfläche nur auf Englisch
  • Begrenzung auf 3 Accounts und 100 Posts im Monat in der kostenlosen Version

Erster Eindruck

Nach dem Registrieren begrüßt Sie ein Schritt-für-Schritt Guide, der Ihnen erklärt, wie Sie Ihre Posts erstellen und terminieren. Da diese Website auf nur eine Funktion ausgelegt ist, wird auf unwichtige Extras verzichtet.

Die Webseite ist auf Englisch, was jedoch durch die knappen Sätze kein Problem ist.

Das Verbinden Ihrer Social Media Accounts ist einfach gestaltet: Einmal anmelden, Recurpost die Berechtigungen zum posten von Beiträgen erteilen, fertig.

Da Recurpost neben der Gratisversion auch noch kostenpflichtige Pakete anbietet, gibt es hier Einschränkungen. Mehr als 3 Accounts können Sie in der kostenfreien Version nicht verbinden.

Für kleinere Unternehmen sollten drei Accounts für den Anfang ausreichen.

Andernfalls können Sie natürlich auch zwei Gratis-Accounts gleichzeitig nutzen.

Um auch bei vielen Posts den Überblick zu behalten, helfen Ihnen Bibliotheken Ihre Posts nach Thema oder Social Media Kanal zu ordnen.

Neben normalen Bibliotheken, die Posts wiederholen, können Sie auch „one time use“-Bibliotheken erstellen. Das sind Bibliotheken, die alle darin enthaltenen Posts nur einmal posten. Sie sind praktisch, wenn Sie Posts für zeitlich eingegrenzte Events (z.B. Feiertage) schon im Voraus organisieren wollen.

Das Erstellen von Posts ist genauso einfach, wie in den sozialen Netzwerken.

Zusätzlich stellen Sie ein, ab welchem Datum dieser Post geteilt werden darf und ab wann er nicht mehr genutzt werden soll.

Durch das Festlegen des Zeitraumes müssen Sie nicht selbst überprüfen wann ein Posts nicht mehr geteilt werden soll und ihn dann löschen. Recurpost hört von selbst auf, den Beitrag zu posten und Sie können Ihn löschen wenn Sie Zeit dazu haben.

Um zu häufige Wiederholungen der Posts zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, genügend Posts zu erstellen.

Die Wiederholungen der Posts können zusätzlich dafür sorgen, dass zum Beispiel alte Blogbeiträge länger relevant bleiben und weiterhin gelesen werden.

Damit Nutzer nicht von immer gleichen Texten genervt werden, hat Recurpost die Möglichkeit eingebaut, denselben Post variieren zu können. So können Sie auch bei den wiederholten Posts dafür sorgen, dass Sie neuartig erscheinen.

Der Terminkalender bietet den Funktionen zum Einstellen der Zeit, wie oft in der Woche/Monat gepostet werden soll und der Auswahl welche Social Media Accounts genutzt werden sollen alle wichtigen Optionen die Sie zum Erstellen eines Uploadplans. Durch eine Vorschau können Sie zudem sofort Fehler erkennen und diese beheben.

Recurpost bietet ebenfalls die Funktion an, die beste Zeit zum posten Ihrer Beiträge zu analysieren und automatisch diesen Zeitpunkten zu wählen. Sehr praktisch, um nicht selbst mit vielen Tests die beste Zeit ermitteln zu müssen.

Wie bereits erwähnt, gibt es eine kostenfreie und eine kostenpflichtige Version von Recurpost. In der Gratisversion können Sie maximal 3 Social Media Kanäle miteinander verbinden und ein Maximum von 100 Posts erstellen.

100 Posts können schnell aufgebraucht sein, jedoch können Sie alte Posts löschen um neue hinzuzufügen.

Wollen Sie mehr Posts erstellen oder weitere Kanäle hinzufügen wollen, können Sie auf drei verschiedene kostenpflichtige Pakete upgraden.

Mailchimp.com

Funktionen:

  • Planen und durchführen verschiedener Werbekampagnen
  • Berichte über den Erfolg der Werbekampagnen erstellen lassen
  • Vorlagen für E-Mails, Landingpages, Werbeanzeigen, E-Postkarten, Sozialen Posts und Formulare
  • Verbinden des Onlineshops mit Mailchimp um E-Mail-Marketing an Kunden zu vereinfachen
  • Einsicht über gesammelte Kundendaten
  • Dateibrowser um Bilder und andere Medien hochzuladen und zu speichern

Kurzgefasst

  • Mailchimp vereinfacht das Erstellen von Werbekampagnen für Ihre Website
  • Es stellt Vorlagen und Hilfestellungen für E-Mails, Landingpages, Social Media, Werbeanzeigen und Formularen zur Verfügung
  • Analysen helfen den Erfolg der verschiedenen Kampagnen zu messen
  • Sie erhalten Überblick über alle gesammelten Kundendaten

Positiv

  • Viele Funktionen für verschiedene Marketing-Kampagnen
  • Pop-Ups helfen beim Zurechtfinden
  • Viele Designdunktionen für E-Mails, Landingpages, Formularen,…
  • Übersichtlich gestaltete Website

Negativ

  • Benutzeroberfläche nur auf Englisch
  • Einschränkungen in der Gratisversion
  • Mailchimp-Logo muss überall verwendet werden
  • Landingpages haben eine Mailchimp URL

Erster Eindruck

Das Erstellen von Kampagnen ist einfach. Kurze Texte helfen Ihnen zu verstehen, welche Kampagne sich für welchen Zweck am besten eignet.

Die gesamte Benutzeroberfläche ist leider auf Englisch. Manche Wörter sind vielleicht kompliziert, es gibt’s aber nichts was Sie nicht mit einem Übersetzer herausfinden können.

Durch die vielen Gestaltungsoptionen, die Mailchimp bietet, ist es möglich E-Mails und Landingpages zu erstellen, die nicht weder langweilig noch standardisiert aussehen.

Mailchimp teilt beim Design die Texte und Bilder in Blöcke ein, was es Ihnen sehr einfach macht neue Texte einzufügen, zu verändern oder zu verschieben.

Auch hier werden eine kostenfreie Version und verschiedene kostenpflichtige Versionen angeboten. Bei der Gratisversion wird das Mailchimp Logo am Ende der Mails, Landingpages, usw. eingeblendet. Das Logo ist jedoch relativ klein und stört nicht.

Den Erfolg Ihrer Kampagnen können Sie im Reiter „Reports“ überprüfen. Dort finden Sie detaillierte Angaben zur Anzahl der erreichten Nutzer, wie viele sich mit der Anzeige auseinandersetzten, die Anzahl der Neuanmeldungen und vieles mehr. Zusätzlich vergleicht Mailchimp diese Daten mit dem Durchschnitt Ihrer Branche.

Die Statistiken sind übersichtlich und nicht überladen mit zu vielen Daten oder Farben gleichzeitig.

Unter „Audience“ finden Sie Daten über Ihre gewonnen Kontakte. Neben Details zu den Personen können Sie erfahren, durch welche Kampagne Sie diese Informationen gewonnen haben. So können Sie analysieren, welche Art von Kampagne Ihre Nutzer am meisten anspricht und diese immer weiter verbessern.

In der kostenfreien Version können Sie bis zu 2.000 Abonnenten sammeln und 12.000 Mails pro Monat versenden.

Wollen Sie mehr Mails versenden oder das Mailchimp Logo entfernen, gibt es zwei Kostenpläne, die Sie auswählen können. Je nach Abonnentenanzahl steigt der Preis zusätzlich pro Abonnent an. Wen Sie stark wachsen, kann Mailchimp schnell zu teuer werden. Für den Start ist dieses Tool jedoch perfekt.

Die ausführliche Auflistung der Unterschiede zwischen der kostenfreien und den kostenpflichtigen Versionen finden Sie hier.

Trello

Funktionen:

  • Erstellen von Aufgabenlisten
  • Kommentieren und zuteilen von Aufgaben

Kurzgefasst

  • Erstellen Sie verschiedene Boards für verschiedene Projekte
  • Erstellen Sie in den Boards verschiedene Aufgabenlisten
  • Boards können Sie mit Ihrem Team teilen, um jeden auf den neusten Stand des Projektes zu bringen
  • Verschiedene Anpassungsmöglichkeiten erlauben spezielles Markieren oder hinzufügen von Unteraufgaben

Positiv

  • Simples, übersichtliches Design
  • Viele Möglichkeiten zur Organisation der Aufgaben
  • Wenige Einschränkungen in der Gratisversion
  • Website auf Deutsch verfügbar

Negativ

  • Eingrenzungen in der Gratisversion

Erster Eindruck

Bei der ersten Anmeldung auf dieser Webseite erhalten Sie eine kurze Einführung. Diese erklärt Ihnen in 5 Schritten, wie Trello effektiv für die Organisation von Projekten genutzt wird.

Sie können verschiedene Boards erstellen, etwa so wie Pinnwände für die einzelnen Projekte an die Sie jeweils die projektbezogenen Aufgaben hängen können.

Nutzen Ihre Mitarbeiter ebenfalls Trello, können Sie diese zu den verschiedenen Boards hinzufügen, damit jeder seinen Fortschritt sofort mit dem Team teilen kann.

In der Gratisversion von Trello können Sie bis zu 10 Team-Boards erstellen.

Aufgaben können mit Beschreibungen, Checklisten, Fristen, Farben, Stickern und vielen weiteren Möglichkeiten angepasst werden.

Um das Arbeiten mit Trello noch effektiver zu gestalten, gibt es eine Liste an shortcuts, mit denen Ihnen das Bedienen noch einfacher gemacht wird.

Wie bei den Webseiten zuvor, können Sie auch hier gegen Bezahlung ein Upgrade durchführen. Welche Vorteile diese Upgrades Ihnen bringen können Sie hier nachlesen.

Google Search Console

Funktionen

  • Umfassende SEO Analyse der eigenen Website
  • Statistiken und Auswertungen über Klicks, Performance der Unterseiten, Impressionen und weiteren
  • Anzeigen von Problemen und deren Lösungen
  • Vorschläge zur Verbesserung der Performance Ihrer Seite
  • Analyse der Benutzerfreundlichkeit Ihrer mobilen Webseite
  • Analyse der Suchwörter, mit denen Besucher auf Ihre Website gekommen sind

Kurzgefasst

  • Google Search Console analysiert die Leistung Ihrer Webseite in der Google-Suchmaschine
  • Sie können die Daten leicht filtern und feststellen, wie Sie Ihre Seite verbessern können
  • Die Visualisierung der Daten hilft Ihnen, leicht zu verstehen was Sie verbessern müssen um erfolgreicher zu werden
  • Hilfeboxen mit umfangreichen Erklärungen sorgen dafür, sich schnell mit allen Funktionen auszukennen

Positiv

  • Komplett Gratis
  • Nur Inhaber der Website haben Zugriff auf die Daten
  • Daten in vielen Grafiken gut aufbereitet
  • Website auf Deutsch verfügbar

Negativ

  • Wird eine Website zur Analyse hinzugefügt, muss man ein paar Tage warten, bis die Daten verfügbar sind

Erster Eindruck

Um dieses Tool für Ihre Website nutzen zu können, müssen Sie zuerst Ihre Inhaberschaft bestätigen. Dies ist ein guter Weg um dafür zu sorgen, dass nur Sie an Ihre Daten kommen und nicht Ihre Konkurrenten. Ihnen werden 5 Möglichkeiten zum Verifizieren angeboten.

Die Oberfläche ist Google-typisch sehr schlicht und benutzerfreundlich gestaltet. Ist eine Funktion nicht komplett verständlich, helfen Ihnen umfangreiche Hilfetexte diese schnell zu verstehen.
Filteroptionen sorgen für präzise Auswertungen.

Weitere erwähnenswerte Tools

Neben Gratissoftware gibt es auch viel Tools, die zeitlich begrenzt ist. Da diese Tools Ihnen auch während dieser kurzen Zeit helfen können, stellen wir Ihnen diese in einer Kurzfassung vor.

SimilarWeb

SimilarWeb ist ein Analyse-Tool, mit dem Sie Ihre Website mit anderen vergleichen können. Zusätzlich erhalten Sie Informationen, durch welche Suchbegriffe Ihre Kunden auf Ihre Website gelangt sind oder die Verteilung von Desktop und mobilen Nutzern.

+ Übersichtliche Darstellung– 7-Tage Testversion
+ Leichtes Vergleichen von
verschiedenen Webseiten
– Weniger Daten als bei kostenfreier
Google Search Console

Jira

Das Management-Tool Jira sorgt für eine übersichtliche Projektplanung. Sie können Ihren Mitarbeitern Aufgaben zuweisen, deren Fortschritt beobachten und dauerhaft in Kontakt mit Ihrem Team sein. Ob Kanban oder Scrum, Jira bietet spezielle Oberflächen für verschiedene Managementstrategien an, um einen passenden Überblick für die Aufgaben und den Fortschritt des Projektes anzubieten. Durch eine Vielzahl von Berichten können Sie analysieren, wie effektiv die Aufgaben bearbeitet wurden und wie man diese weiter optimieren kann.

+ Mehrere Projekte gleichzeitig
anlegen
– 7-Tage Testversion
+ Viele Anpassungsmöglichkeiten der
Aufgaben
– Kosten steigen schnell bei größeren
Teams
+ Zuweisen von Aufgaben
+ Automatisch erstellte Berichte und
Analysen

Die integrierte SEO-Hilfe des Zeta Producers macht das Optimieren Ihrer Website ebenfalls um einiges einfacher. Mit dem neuen Update wurde Sie noch weiter verbessert!

Probieren Sie jetzt gleich das neue SEO-Tool des Zeta Producer 15 aus!

Was bedeutet LAN?

Verfasst am 04. März 2019

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

LAN steht für Local Area Network. Auf Deutsch bedeutet das Lokales Netzwerk.

Wenn bei Ihnen im Haus mehrere PCs an einem Router angeschlossen sind, dann befinden sich diese im gleichen lokalen Netzwerk.

Das komplette Netzwerk in einem Haus mit allen verbundenen Geräten nennen wir auch LAN. Diese können dann ganz leicht miteinander kommunizieren und Daten austauschen.

Das ist zum Beispiel für Büros sehr praktisch. Alle Mitarbeiter können schnell und einfach auf verschiedene Daten zugreifen, ohne dass sie einen extra Service dafür benutzen müssen.

Sie brauchen dazu nur ein LAN-Kabel oder WLAN.

>>>Mit Zeta Producer Homepage-Baukasten erstellen Sie Ihre eigene Webseite!<<<


Erfahren Sie mehr über Local Area Networks in unseren Quellen

Ähnliche Begriffe

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

Was bedeutet WAN?

Verfasst am

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

Der Begriff WAN ist eine Abkürzung für Wide Area Network. Es bedeutet also ein großes Netzwerk, dass weite Distanzen überbrücken kann.

Wide Area Networks werden beispielsweise von Firmen genutzt um intern miteinander kommunizieren zu können. Hierfür werden meist viele kleine lokale Netzwerke, die weltweit verteilt sind zu einem großen WAN vernetzt.

WANs werden aber auch von Internetanbietern aufgebaut um so großflächig den Zugang zum Internet gewähren zu können.

Jeder Router zuhause besitzt ebenfalls eine WAN-Schnittstelle, falls Sie zum Beispiel ein Büronetzwerk neben ihrem lokalen Netzwerk aufbauen wollen.

>>>Mit Zeta Producer Homepage-Baukasten erstellen Sie Ihre eigene Webseite!<<<


Erfahren Sie mehr über das Wide Area Network in unseren Quellen

Ähnliche Begriffe

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

Wie Ihr Business durch Social Media bekannt wird (bevor Ihre Website überhaupt existiert)

Verfasst am 21. März 2018

(Gastbeitrag von Fabian Wölz)

Denken Sie über eine Website für Ihre Firma nach? Dann haben Sie sicher auch schon überlegt passend dazu eine Firmenseite auf einer Social Media Plattform wie Facebook zu erstellen.

Da sind Sie nicht alleine, denn 3 von 4 Unternehmen nutzen inzwischen Social Media. Facebook, Instagram, Twitter und Co. sind vielseitig einsetzbar, egal ob Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Verkauf oder Kundenservice.

Das stärkste Argument für Social Media ist aber die Anzahl der Nutzer. Laut der jährlichen Studie von We Are Social nutzen aktuell 46% der Deutschen regelmäßig und aktiv Social Media. Damit eröffnet sich Ihnen eine ganz neue Reichweite.

Das wirklich Revolutionäre an Social Media ist aber, dass Marketing keine Einbahnstraße mehr ist. Es ist ein Dialog: Unternehmen posten, Nutzer kommentieren und teilen, andere Nutzer reagieren darauf. Interaktion ist ein natürlicher Bestandteil von Social Media.

Auch inhaltlich muss sich das Marketing an diese Veränderung anpassen. Wer nur klassische Werbung postet, wird nicht viel Dialog erzeugen. Inhalte müssen einen Mehrwert bieten. Unterhalten oder informieren Sie Ihre Nutzer, damit diese gar nicht anders können als liken, kommentieren und teilen.

Normalerweise erstellen Unternehmer Seiten bei Social Media zusätzlich zu ihrer Website. Aber warum sollte man so ein praktisches Werkzeug nur nachträglich benutzen?

Social Media kann viel mehr für Sie tun: Lernen Sie, was Ihren Kunden gefällt und bauen Sie eine Follower-Basis auf – bevor Sie Ihre Website erstellen.

Unser Vorschlag: Social Media zuerst

Eine Website muss geplant und erstellt werden. Das erfordert Zeit und Arbeit. Um so ärgerlicher ist es dann, wenn das Ergebnis keinen Anklang findet: Besucher, Reichweite und Kunden bleiben aus. Hätte man das doch nur vorher gewusst…

Wenn Sie zuerst Social Media betreiben, können Sie dieses Szenario vermeiden. Eine Social Media Seite für Ihr Unternehmen bringt Ihnen wichtige Vorteile:

  • Zugänglichkeit: Eine Social Media Seite ist einfach und schnell erstellt. Tragen Sie Ihre Informationen ein, fügen Sie ein Profilbild und falls möglich einen Header hinzu und fertig ist das Grundgerüst. Laden Sie Ihre privaten Social Media Kontakte ein, Fan Ihrer Seite zu werden. Auch Ihre Mitarbeiter, Freunde und Stammkunden können die Seite teilen. So schaffen Sie sich eine Followerbasis. Dann ist es an Ihnen: Probieren Sie aus, welche Inhalte gut ankommen und versuchen Sie immer besser zu werden und mehr Menschen anzusprechen.
  • Analyse: Verschaffen Sie sich wichtige Einblicke durch Social Listening. Zum einen geben Kunden Ihnen Reaktionen und Feedback, die Sie nutzen können um Ihr Produkt zu verbessern. Zum anderen sehen Sie, wie die Konkurrenz Ihren Kanal betreibt. Analysieren Sie die Reaktionen der Nutzer auf Posts und Produkte und lassen Sie sich von Erfolgen inspirieren.
  • Interaktion: Beantworten Sie Fragen und Kommentare. Nutzen Sie die Möglichkeit zum persönlichen Dialog, denn jedes Gespräch kann aus einem Follower einen Kunden machen. Zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie wert auf sie legen. Auch Kritik sollte nicht einfach kommentarlos gelöscht werden. Versuchen Sie zu helfen und zu klären. Weisen Sie bei Kritik, die nicht konstruktiv ist, freundlich aber bestimmt darauf hin.

Bauen Sie sich eine Followerbasis auf und lernen Sie alles Wichtige, um einen guten Vorsprung für Ihre Website aufzubauen.

So wählen Sie die richtige Social Media Plattform

Welche Social Media Plattformen Sie nutzen wollen ist Ihre Entscheidung. Jede Plattform spricht andere Nutzergruppen an und bietet andere Funktionen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Plattformen kurz vor:

Facebook

Das beliebteste soziale Netzwerk der Welt hat in Deutschland rund 38 Millionen monatliche Nutzer, davon rund nutzen rund 13 Millionen das Netzwerk täglich. Zirka 7 Millionen sind zwischen 18 und 24 Jahre alt, rund 11 Millionen Nutzer sind zwischen 25 und 34 Jahre alt und knapp 8 Millionen sind zwischen 35 und 44. Es sind ungefähr gleich viele männliche wie weibliche Nutzer bei Facebook.

Nutzer können auf Ihrer Seite Statusmeldungen, Fotos, Videos und Links zu Websites posten und per Messenger private Nachrichten verschicken. Es gibt öffentliche und geschlossene Gruppen in denen Nutzer gemeinsame Interessen diskutieren können. Unternehmen können Informationen teilen und den Dialog mit Fans und Kunden suchen. Eine Facebook Seite ist für Unternehmen ein Muss bei Social Media Marketing.

Twitter

Laut aktueller Studien hat Twitter zirka 1,8 Millionen wöchentliche Nutzer in Deutschland. Nutzer können Text, Bilder, Videos und Links teilen. Allerdings sind die Tweets auf 280 Zeichen begrenzt. Tweets werden den Followern chronologisch angezeigt. Auch bei Twitter können User antworten, teilen und liken. Tweets müssen interessant und prägnant sein um in der Masse aufzufallen.

Instagram

Instagram hat in Deutschland rund 17 Millionen monatliche Nutzer. 3,7 Millionen davon nutzen die Plattform täglich. Drei Viertel aller Nutzer in Deutschland sind unter 30 Jahre alt, das Verhältnis zwischen Männern und Frauen ist etwa ausgeglichen. Erwähnenswert ist, dass bereits mehr als 2 Millionen Unternehmen Instagram für Marketing nutzen.

Bei Instagram stehen Bilder und Videos im Mittelpunkt. Nutzer können Bilder bearbeiten und hochladen. Dabei setzt die Plattform auf ein quadratisches Bildformat. In der Bildbeschreibung können Hashtags (das sind Schlagwörter, die mit dem #-Symbol gekennzeichnet werden) genutzt werden, um das Bild leichter auffindbar zu machen.

YouTube

Auch YouTube ist eine soziale Plattform, wenn auch nur für einen Bruchteil der Nutzer. Jeder kann passiv Videos bei YouTube ansehen. 57% der Deutschen schauen regelmäßig YouTube. Es gibt aber auch rund 6 Millionen aktive Nutzer in Deutschland, die Videos hochladen, kommentieren und bewerten.

Unternehmen können Videos für YouTube produzieren und in andere Seiten einbetten. Zeigen Sie Ihre Expertise und schaffen Sie eine Verbindung zu den Nutzern. Statten Sie Ihre Videos mit Metadaten aus um Ihren Suchmaschinenrang zu verbessern.

Google +

Zu Google+ gibt es leider keine eindeutigen Statistiken. Sogar die ARD/ZDF Onlinestudie hat das Netzwerk aus seiner Befragung entfernt. Das deutet darauf hin, dass es zu wenige Nutzer für verwertbare Ergebnisse gibt. Ähnlich wie bei Facebook gibt es bei Google+ Statusmeldungen, Bilder, Videos, Links, private Chats und Gruppen.

Ein Profil für Ihr Unternehmen bei Google+ kann sicher nicht schaden, manche Experten glauben dass es sich zumindest positiv auf Ihren Suchmaschinenrang auswirken kann. Durch die geringe Nutzerzahl ist aber eine Reichweite wie bei anderen Netzwerken einfach nicht möglich.

In 4 Schritten zur Social Media Strategie

Damit Sie von den vielen Möglichkeiten die Social Media bietet nicht überwältigt werden, ist es wichtig einen klaren Plan zu erstellen: Eine Strategie. Legen Sie fest, was Sie machen wollen und wie es umgesetzt werden soll. Folgen Sie einfach diesen Schritten:

  1. Ziele und Zielgruppen bestimmen: Legen Sie fest, wen Sie über Social Media erreichen wollen und wählen Sie die passende Plattform aus. Anschließend bestimmen Sie Ihre Ziele. Das kann alles mögliche sein, eine bestimmte Anzahl Likes, Follower, Klicks oder sonstiges. Ihre Ziele sollten aber immer S.M.A.R.T. sein: Spezifisch (also eindeutig definiert), messbar, angemessen (also ansprechend für die Zielgruppe), realistisch und terminiert (also bis zu einem fixen Datum machbar).
  2. Ressourcen und Budget festlegen: Ein Social Media Profil ist schnell, einfach und im Normalfall kostenlos erstellt. Damit ist es aber nicht getan. Für die Pflege der Kanäle und die ideale Reichweite braucht es Arbeit und Budget. Möglicherweise ist sogar eine zusätzliche Arbeitskraft oder externe Hilfe notwendig. Falls sich mehrere Mitarbeiter um die Social Media Auftritte kümmern, muss eine klare Rollenverteilung festgelegt sein.
  3. Regeln zur Kommunikation definieren: Wenn Sie mit Kunden auf Social Media Plattformen interagieren, spiegelt das Ihr Unternehmen wider. Damit das Bild von Ihnen einheitlich bleibt, egal welcher Mitarbeiter den Text verfasst, sollten Sie Regeln festlegen. Das nennt man Tonalität (oder auf Englisch „Tone of Voice“). Sie bestimmen damit, wie Sie sich selbst darstellen und wie Sie Ihre Kunden ansprechen. So ein Leitfaden erleichtert Ihre Arbeit und sorgt für bessere Texte. Mehr Informationen hierzu finden Sie hier und hier.
  4. Fortschritt dokumentieren: Dokumentieren Sie den Verlauf Ihrer Kampagne monatlich. Messen Sie wie sich die Kampagne entwickelt und welche Erfolge Sie erzielen. Analysieren Sie jeden Ihrer Posts und vergleichen Sie sich auch mit Konkurrenten. Einige Social Media Plattformen bieten zusätzliche Analyse- und Statistikfunktionen an. Außerdem gibt es viele kostenlose oder günstige Tools wie etwa Hootsuite.

Wie Sie guten Content für Social Media erstellen

Was macht guten Content aus? Bevor wir auf die einzelnen Plattformen eingehen, geben wir zuerst ein paar allgemeine Tipps. Wie schon erwähnt wird ein Unternehmen, das nur klassische Werbung auf seinen Social Media Kanälen postet, keine hohe Reichweite bekommen.

Content is King – Bill Gates, 1996

Beim Content Marketing, egal ob Website oder Social Media, bedeutet das, dass ein Inhalt einen Mehrwert bieten muss. Er muss ein Problem lösen, eine Frage beantworten oder zumindest Unterhaltung bieten. Werbung können Sie auf Social Media ebenfalls schalten, aber auf Ihrer Seite sollten hochwertige Inhalte Vorrang haben.

Qualität > Quantität

Ihre Social Media Kanäle mit massenweise Posts zu fluten ist keine gute Idee. So bekommen Sie keine Aufmerksamkeit, im Gegenteil: Sie gehen Followern damit eher auf die Nerven und einige drücken sogar auf den „Gefällt mir nicht mehr“-Button. Was wirklich zählt, sind gute Qualität und Regelmäßigkeit. Ob täglich oder nur drei Mal pro Woche, etablieren Sie einen Rhythmus und liefern Sie stetig Content mit Substanz.

Kommunikation ist der Schlüssel

Sprechen Sie mit Ihren Fans. Antworten Sie auf Kommentare und Anfragen. Geben Sie Ihren Followern die Chance sich zu beteiligen: Stellen Sie Fragen, fordern Sie zu Aktionen auf (zum Beispiel andere Nutzer in den Kommentaren markieren) oder veranstalten Sie Gewinnspiele.

Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Sie werden nicht nur positive Kommentare erhalten, sondern auch Beschwerden, Kritik und Fragen zu Problemen. Social Media ist Ihr Draht zu den Kunden. Helfen Sie wo Sie können und stellen Sie sich Kritik. So können Sie präventiv handeln um Shitstorms zu vermeiden.

Arbeiten Sie plattformübergreifend

Ihre Social Media Kanäle existieren nicht unabhängig voneinander. Also müssen Sie sie auch so behandeln. Viele Kunden werden Ihnen auf mehr als einer Plattform folgen. Gestalten Sie Ihre Posts also abwechslungsreich und stellen Sie Verknüpfungen zwischen den Kanälen her. Teilen Sie ein Instagram-Foto bei Facebook, teilen Sie YouTube-Videos und verbinden Sie sogar Ihre Offline-Kampagnen mit Social Media, indem Sie sie online präsentieren.

So gelingt Ihnen der perfekte Post

Sehen wir uns die verschiedenen Plattformen genauer an. Wir zeigen Ihnen wie Sie die verschiedenen Arten von Posts nutzen und wann und wie oft Sie posten sollten. Außerdem erklären wir Ihnen die Analyse-Werkzeuge, die Ihnen zur Verfügung stehen.

Der perfekte Facebook-Post

Damit Ihre Facebook-Posts etwas zu bieten haben, sollten Sie nicht nur sich selbst anpreisen. Ein Leitsatz besagt, dass nur 20% Ihres Contents reine Werbung für Sie sein sollte. Die restlichen 80% sollen interessante und hilfreiche Bilder, Videos oder Artikel sein.

Wenn Sie einen Post schreiben, achten Sie auf Ihren „Tone of Voice„. In einem Social Network wie Facebook sollten Sie offen, freundlich und nahbar sein. Sie können die Mitarbeiter, die Ihren Kanal betreuen auch vorstellen. So wissen Kunden, wer da eigentlich schreibt. Binden Sie Kunden in Ihre Posts ein, indem Sie Ihnen Fragen stellen oder zu Aktionen aufrufen.

Ebenso wichtig wie kommunizieren ist auch, dass Sie gut zuhören. Das hilft Ihnen nicht nur dabei, auf das einzugehen was Ihre Follower schreiben sondern auch auf das was sie nicht schreiben. Werden Ihre Posts zum Beispiel nicht häufig gesehen oder kommentiert, ändern Sie die Zeit zu der Sie posten und probieren Sie verschiedene Inhalte, Überschriften oder Strategien.

Aber wann und wie oft sollten Sie überhaupt posten? Zwar ist jede Branche anders, generell gilt aber zwischen 13 und 16 Uhr als die beste Zeit um Posts zu veröffentlichen. Fangen Sie mit diesem Zeitraum an und probieren Sie aus, wie erfolgreich Ihre Posts zu anderen Zeiten sind. Manche Leute glauben, 2 Posts pro Woche seien genug.

Wir sagen: Posten Sie jeden Tag etwas. Planen Sie jede Woche voraus und veröffentlichen Sie 3 Bilder oder Videos, 3 interessante Artikel und einen Post in dem Sie sich selbst bewerben.

Zum Analysieren Ihrer Posts bietet Facebook das Tool Insights an. Damit können Sie die Seitenaufrufe, die Handlungen der Nutzer auf Ihrer Seite, Likes und weitere Statistiken einsehen.

Für alle weiteren Fragen zum Thema Facebook empfehlen wir diesen Guide.

Der perfekte Tweet

Die beiden wichtigsten Merkmale von Twitter sind die Zeichenbegrenzung und die Echtzeitstruktur. Tweets rutschen schnell nach unten, wenn neue Posts erscheinen. In dieser Schnellebigkeit müssen Ihre Tweets umso mehr herausstechen. Aber was wollen Nutzer auf Twitter sehen?

Studien belegen die häufigsten 5 Gründe einem Unternehmen auf Twitter zu folgen sind:

  • Rabatte und Promo-Aktionen
  • Gratisangebote
  • Unterhaltung
  • Ankündigungen für kommende Sonderangebote
  • Exklusive Inhalte

Ihre Tweets müssen also etwas bieten, damit sie für Follower interessant sind. Aber genauso wichtig ist die Persönlichkeit Ihres Twitter-Profils. Wird ein Kanal von einem einzelnen Menschen verwaltet (oder wirkt es zumindest so), bekommen Kunden das Gefühl, es mit einem echten Menschen zu tun zu haben.

Das wird am besten untermalt von einer offenen, persönlichen Tonalität beim Schreiben der Tweets. So schaffen Sie eine Identifikationsfläche und Ihre Follower bauen eine persönliche Bindung zu Ihrem Unternehmen auf.

Genug gute Inhalte zu finden ist dabei nicht schwer, sehen Sie sich einfach in Ihrem Unternehmen um. Geben Sie Ihren Fans einen Blick hinter die Kulissen oder berichten (auch gerne humorvoll) über Neuigkeiten im Betrieb.

Eine weitere Inspirationsquelle sind die Hashtag-Trends, in denen Sie die Themen sehen die aktuell am meisten diskutiert werden. Egal ob Feiertage oder gesellschaftliche Ereignisse (wie etwa eine Fußball-WM), nutzen Sie die Trends und geben Sie einen Kommentar ab.

Auch Ihre Fans selbst können gute Ideengeber sein. Sehen Sie sich die Profile Ihrer Follower an um zu sehen was diese auf Twitter schreiben und teilen.

Twitter bietet ebenfalls ein Analyse-Werkzeug an. Ähnlich wie bei Facebook können Sie Ihre Reichweite, Likes und weitere Entwicklungen prüfen. Für mehr zum Thema Twitter klicken Sie hier und hier.

Der perfekte Instagram-Post

Instagram hebt sich von der Konkurrenz ab, denn die Plattform legt ihren Fokus auf Bilder und Videos. Reine Textposts gibt es nicht, dafür können Bilder sehr ausführlich beschriftet werden. Damit Sie Ihren Kanal optimal nutzen können, befolgen Sie unsere 3 Schritte:

  1. Analysieren: Prüfen Sie die Stimmung auf Instagram. Was gefällt Ihrer Zielgruppe? Was postet Ihre Konkurrenz? Was wird über Ihr Unternehmen gepostet? Verschaffen Sie sich einen Überblick darüber, was gut ankommt und über die aktuellen Trends.
  2. Planen: Nehmen Sie den Erfolg Ihrer Konkurrenz als Richtwert und setzen Sie sich Ziele. Im Durchschnitt posten Unternehmen 6 Mal pro Woche auf Instagram. Das mag nach viel Aufwand klingen, aber mit einem modernen Smartphone ist es ganz einfach professionell aussehende Fotos zu machen. Erstellen Sie sich einen Redaktionsplan, um den Überblick zu behalten.
  3. Umsetzen: Posten Sie Bilder, die zu Ihrer Marke passen. Setzen Sie auf einen konsequenten Look und erschaffen Sie so eine persönliche Ästhetik für Ihr Unternehmen. Nutzen Sie dafür bestimmte Farbkombinationen, Muster oder Filter für Ihre Posts.

Bei Instagram können Sie Bilder, Videos und GIFs posten. Außerdem gibt es eine Story und eine Live-Video-Funktion. Jedes Format hat andere Aspekte, die es zu beachten gilt.

Bei Fotos spielt die Bildkomposition eine zentrale Rolle. Ein guter Trick hierbei ist die Zwei-Drittel-Regel, mit der Sie Ihr Motiv ansprechend in Szene setzen können. Nutzen Sie dafür die Grid-Funktion Ihrer Smartphone-Kamera. Finden Sie interessante Perspektiven und nutzen Sie Stilmittel wie Symmetrie und Muster als Blickfang.

Videos bei Instagram können bis zu 60 Sekunden lang sein. Zu beachten ist, dass Videos automatisch abgespielt werden, jedoch ohne Ton bis ein User es anklickt. Also sollte der Ton in den ersten Sekunden Ihres Videos nichts wichtiges enthalten. Generell sind Untertitel empfehlenswert, denn so kommen alle Informationen bei den Nutzern an.

Ein GIF ist ein kurzes, in Endlosschleife abspielendes Video. Mit der Boomerang-Funktion in Instagram können Sie eine schnelle Serie von Bildern aufnehmen, die dann in ein animiertes GIF umgewandelt wird.

Die Story ist perfekt für spontane Einblicke in Ihr Unternehmen. Bilder und Videos, die Sie in Ihre Story posten, werden nach 24 Stunden gelöscht. So können Sie zu bestimmten Anlässen öfter posten als sonst ohne Ihren Kanal zu überschwemmen. Ihre Story muss nicht so professionell aussehen wie Ihre normalen Posts. Teilen Sie Ihr Arbeitsklima mit Ihren Fans oder zeigen Sie, wie niedlich der Bürohund heute ist.

Sie können auf Instagram auch in Echtzeit Video streamen. Wenn Sie den Livestream starten, bekommen Ihre Follower eine Benachrichtigung. Zuschauer können reagieren und kommentieren. Nutzen Sie dieses Feature für besondere Ankündigungen oder für Frage-und-Antwort-Sitzungen.

Bildbeschreibung und Hashtags richtig nutzen

In der Bildbeschreibung (Englisch: Caption) ist Ihre Chance Kontext zu Ihrem Bild hinzuzufügen. Dafür haben Sie 2200 Zeichen Platz. Davon sind zunächst aber nur die ersten 3 bis 4 Zeilen für Nutzer sichtbar, also gestalten Sie den Anfang so interessant, dass Ihre Follower daraufklicken und mehr lesen wollen.

Sie sehen also, die Caption ist wichtig. Schreiben Sie mehrere Entwürfe und fragen Sie Kollegen nach ihrer Meinung. Fügen Sie einen Call to Action hinzu, damit Nutzer weiter mit Ihnen interagieren. Tragen Sie auch Ihren Standort per Geotag in die Bildbeschreibung ein um Ihre Reichweite zu erhöhen.

Hashtags sind Schlagwörter, die mit dem Raute-Symbol „#“ gekennzeichnet werden. Sie helfen dabei Ihre Posts zu kategorisieren damit Nutzer sie finden. Sie können bis zu 30 Hashtags zu einem Post hinzufügen. Wir empfehlen aber zwischen 2 und 4, damit Ihre Follower nicht überwältigt werden.

Die richtigen Hashtags finden Sie, indem Sie sich selbst Schlagwörter überlegen und diese dann im „Explore“-Tab in Instagram prüfen. Stellen Sie eine Mischung aus allgemeinen, beliebten und speziellen Hashtags zusammen. Sie können für Ihre Marke auch einen eigenen Hashtag einführen.

So gehen Ihnen nie die Ideen für Instagram-Posts aus

  • Hinter den Kulissen: Geben Sie Followern Einblick in Ihr Unternehmen. Natürliche, nicht gestellte Bilder geben Ihren Fans die Möglichkeit Ihre Marke von einer neuen, persönlichen Seite kennenzulernen.
  • Mitarbeiter und Events: Stellen Sie Mitarbeiter vor und zeigen Sie wer hinter Ihren Produkten steckt. Halten Sie auch besondere Anlässe und Veranstaltungen auf Bildern fest.
  • Informationen: Geben Sie Wissen in Ihren Posts weiter. Tutorials, Infos und Trivia bieten Mehrwert für Ihre Follower.
  • Influencer Posts: Laden Sie bekannte Persönlichkeiten ein, Ihre Produkte zu nutzen. So erreichen Sie eine ganz neue Zielgruppe.
  • Sprüche und Zitate: Motivierende Sprüche, Zitate oder Ihre Unternehmensphilosophie zeigen Ihren Fans wofür Sie stehen.
  • Fan-Einsendungen: Sogenannter „User-generated Content“, also Inhalte die von Ihren Followern kommen, hilft Ihren Fans dabei sich als Teil einer großen Community zu fühlen. Rufen Sie Fans auf, Ihnen Bilder von ihren Lieblingsprodukten, Haustieren oder sonstigen Themen zu schicken und posten Sie Ihre Favoriten.
  • Aktuelle Ereignisse: Posten Sie etwas passend zum aktuellen Weltgeschehen. Egal ob Welt-Umarmungstag, Welt-Hundetag oder Welt-Pfannkuchentag – quasi jeden Tag gibt es etwas. Finden Sie passende Themen für sich durch die aktuellen Hashtag-Trends.

Die Analyse-Funktion in Instagram bietet etwas weniger Tiefgang als bei anderen Plattformen. Mit einem Unternehmens-Account können Sie einsehen, wie sich Ihre Followerzahl, Klickzahl und Reichweite entwickelt.

Wie Sie den Vorsprung auf Ihre Website übertragen

Sie haben alle Tipps in die Tat umgesetzt, wissen wie gute Posts aussehen müssen und haben sich eine Followerbasis aufgebaut? Dann ist es Zeit für Ihre eigene Website. Kündigen Sie auf Ihren Social Media Kanälen an, dass bald etwas Neues kommt. Nutzen Sie das Interesse Ihrer Fans und erstellen Sie eine Landing Page, auf der Fans ihre E-Mail-Adresse eintragen können um Updates zu erhalten.

Ihre Website können Sie ganz einfach mit Zeta Producer erstellen. Sie brauchen keine Programmierkenntnisse und können auf viele Designvorlagen zurückgreifen. Probieren Sie Zeta Producer kostenlos und ohne Anmeldung aus.

Nachdem Sie Ihre Website erstellt haben, verknüpfen Sie Ihre Social Media Plattformen damit. Artikel können Sie von nun an im Blog Ihrer Website veröffentlichen und auf Social Media teilen. Durch Ihre Social Media Kanäle hat Ihre Website direkt von Anfang an interessierte Besucher und Sie wissen, welche Inhalte Ihre Fans sehen wollen.

So nutzen Sie den Dialog und das Feedback Ihrer Follower auf Social Media, damit Ihre Website ein Erfolg wird und es langfristig auch bleibt.

Über den Autor

Fabian Wölz hat einen Abschluss in Amerikanistik, studiert Journalismus und interessiert sich für crossmediale Kommunikation und Social Media.

Europäische Datenschutz-Grundverordnung

Verfasst am 16. März 2018

(Gastbeitrag von Zeta-Producer-Anwender Thomas Lilienthal)

Am 25. Mai 2018 treten die die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sowie das Bundesdatenschutzgesetz-neu (BDSG-neu) in Kraft. In nachfolgendem Beitrag möchte ich als Webmaster und IT-Verantwortlicher für den Sportverein SFV Feuerblume e. V. erläutern, wie ich für den Verein die Vorgaben nach DSGVO und BDSG-neu umgesetzt habe.

Beim BDSG-neu handelt es sich um Wesentlichen um die Umsetzung der DSGVO in nationales Recht. Hilfestellung hatte ich durch die Handreichung des Landesbeauftragten für Datenschutz Baden-Württemberg (Datenschutz im Verein). Auf diese Quellen werde ich im Verlauf des Beitrags Bezug nehmen.

Ausdrücklich möchte ich darauf hinweisen, dass es sich um einen redaktionellen Beitrag und keine Rechtsberatung handelt. Ich empfehle, sich zunächst einmal die DSGVO durchzulesen und als Betreiber einer Webseite zumindest das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten selbst zu erstellen und einem Anwalt oder soweit vorhanden, einem betrieblichen oder externen Datenschutzbeauftragten zur weiteren Prüfung vorzulegen.

1. Grundlagen

Auf nahezu jeder Webseite werden – in unterschiedlichem Umfang – personenbezogene Daten von Besuchern durch den Webseitenbetreiber erhoben. Hierbei gibt es berechtigte Interessen von beiden Seiten zu beachten.

Als Webseitenbetreiber besteht unser berechtigtes Interesse an einem störungsfreien Betrieb der Seite. Als Besucher einer Seite besteht wiederum das Interesse, nur diejenigen personenbezogenen Daten an den Betreiber der Seite zu übermitteln, die für den Zweck, den der Besucher der Seite hat, unbedingt notwendig sind. Die DSGVO ist ein Schutzgesetz, soll also den Umfang der Verwendung von Daten beschränken. In diesem Sinne werden dem Internetnutzer weitgehende Schutzrechte eingeräumt, die Verfügbarkeit von Daten für den Seitenbetreiber hingegen reglementiert. Grundsätzlich gilt aber auch: Nach Einwilligung dürfen auch zusätzliche Daten erhoben werden.

2. Hinweis auf Datenerhebung

In Art. 12 DSGVO ist festgelegt, dass der Verantwortliche (also der Webseitenbetreiber) gegenüber der betroffenen Person (also dem Besucher) geeignete Maßnahmen trifft, um alle Informationen und Mitteilungen zum Datenschutz in präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form in einer klaren und einfachen Sprache zu übermitteln. Dies bedeutet:

  • Informationen zum Datenschutz müssen von jeder einzelnen Seite aus direkt aufrufbar sein (am besten über die Zusatzlinks zu realisieren).
  • Es muss erkennbar sein, dass dieser Link zu den Erklärungen zum Datenschutz führt (also direkt als „Datenschutz“, Datenschutzerklärung“ oder „Hinweise zum Datenschutz“ benennen. Es entspricht nicht der leichten Zugänglichkeit, den Datenschutz nur ins Impressum aufzunehmen.
  • Soweit bereits beim Betreten der Webseite mit der Datenerhebung begonnen wird, hat sich als verständliche Form des Hinweises das eingeblendete Info-Banner bewährt. Notwendig ist dies beispielsweise bei der Verwendung von Besuchererfassungssystemen (z. B. Google Analytics) oder Plugins für soziale Netzwerke, die automatisch Daten bereits bei Aufruf der Webseite übermitteln. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass auch die Speicherung von IP-Adressen durch das Hosting-Unternehmen in einem Access-LOG gegenüber dem Besucher zu erklären ist.

Auf unserer Vereinsseite blenden wir daher beim erstmaligen Besuch ein Info-Banner ein. Falls Ihr schon mal auf unserer Seite wart, ruft den nachfolgenden Link im Inkognito-Modus (Chrome) oder InPrivate-Fenster (IE) auf: www.hanabi-pirna.de. In den Eigenschaften des Widgets ist aktiviert, dass dieses nach dem Schließen nicht erneut angezeigt werden soll. Dadurch wird ein Cookie auf dem Rechner des Besuchers abgelegt. Sowohl in DSGVO als auch im BDSG-neu lässt sich keine Verpflichtung erkennen, dem einzelnen Besucher bei jedem Besuch der Seite diese Information erneut anzubieten.

3. Inhalt der Datenschutzerklärung für den Onlineauftritt

In die Datenschutzerklärung für den Onlineauftritt gehört alles rein, was für den Datenschutz relevant ist. Diese Erklärung soll verständlich und transparent sein. Dazu gehört auch, nur für die Bereiche Erklärungen zum Datenschutz abzugeben, die auch tatsächlich auf der Homepage Verwendung finden. In vorgefertigten Mustern findet man häufig Erklärungen zu Google-Analytics, Facebook-Plugin, Twitter-Button oder Google+1. Verwendet diese Textbausteine nur dann, wenn Ihr auch die entsprechenden Widgets verwendet. Eure Besucher werden es Euch danken.

Hierzu ein Beispiel: Im Muster findet sich eine Erklärung zur SSL-Verschlüsselung. Wenn die Seite aber nicht über SSL geschützt ist, wird der Besucher durch diesen Textbaustein hinsichtlich der Sicherheit der Datenübertragung getäuscht, dies wäre ein klarer Verstoß gegen die DSGVO.

Ebenfalls Bestandteil der Datenschutzerklärung ist das Recht auf Auskunft, Löschung und Sperrung.

Sofern der Seitenbetreiber auch in sozialen Netzwerken aktiv ist und von der Homepage aus entweder über entsprechende Widgets oder auch direkt verlinkt, gehört zu einer vollständigen Information des Besuchers auch der Verweis auf die Datenschutzbestimmungen der jeweiligen sozialen Netzwerke.

Unsere Datenschutzerklärung für den Internetauftritt findet Ihr hier.

4. Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten

Nach Art. 30 DSGVO ist ein Register von Verarbeitungstätigkeiten aufzustellen, welches im Detail schildert, welche Daten wann von wem wofür erhoben, gespeichert und bearbeitet werden. Dieses Verzeichnis ist von jedem Verantwortlichen (also Webseitenbetreiber) zu führen. Es muss nicht veröffentlicht, aber auf Verlangen vorgelegt werden. Dieses gliedert sich wie folgt:

  1. Angaben zum Verantwortlichen
    1. Verantwortliche Stelle (4 Nr. 7 DSGVO)
    2. Gesetzlicher Vertreter (Geschäftsführer / Inhaber / Vorstand)
    3. Operativ verantwortlicher Ansprechpartner (derjenige, der die Daten bearbeitet)
    4. Datenschutzbeauftragter (sofern bestellt, die Notwendigkeit der Bestellung ergibt sich aus 37 DSGVO sowie § 38 BDSG-neu
  2. Grundsätzliche Angaben zur Verarbeitung
    1. Bezeichnung der Verarbeitungstätigkeit (z. B. Datenerhebung zum Abwickeln von Bestellungen / Datenerhebung zum Besucherverhalten)
    2. Verantwortlicher Ansprechpartner (in der Regel identisch mit 1c)
  3. Allgemeine datenschutzrechtliche Anforderungen nach DSGVO
    1. Zweckbestimmung
      (hier wird für jede unter 2a aufgeführte Verarbeitungstätigkeit der Zweck erläutert
    2. Rechtmäßigkeit der Verarbeitung nach 6 DSGVO
      (hier wird für jede unter 2a aufgeführte Verarbeitungstätigkeit die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung begründet -> Einwilligung, Vertrag, berechtigtes Interesse)
    3. Datenschutz-Folgeabschätzung nach 35 DSGVO
      (diese ist nur erforderlich in bestimmten Fällen, wenn aufgrund der Art und des Umfangs der Verarbeitung ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen besteht. Aus meiner Sicht also für den 08-15 Webshop nicht zutreffend aber eher wahrscheinlich für das Forum einer Selbsthilfegruppe)
  4. Erhebung der Daten
    1. Kreis der betroffenen Personengruppen
      (Beschäftigte / Kunden / Interessenten / Mitglieder)
    2. Art der gespeicherten Daten
      (Adressdaten, Kontaktdaten, Bankverbindungs- und Zahlungsdaten, IP-Adressen usw.)
    3. Herkunft der Daten
      (Erhebung beim Betroffenen / Erhebung durch Dritte)
  5. Empfänger oder Kategorien von Empfängern, denen die Daten mitgeteilt werden können
    1. Interne Empfänger (z. B. Buchhaltung, Versandabteilung)
    2. Externe Empfänger und Dritte
      (Öffentliche Stellen, Externe Stellen, Banken, Kurierdienst)
  6. Zugriffsberechtigte Personen
    1. Auflistung der Personen, die Zugriff auf Daten haben
      (z. B. Buchhaltung, Versandabteilung, Vereinsvorstand)
    2. Berechtigungskonzept
      (für jede unter 6a aufgeführte Person oder Personengruppe ist aufzuführen, in welchem Umfang Zugriff auf Daten besteht. Beispielsweise benötigt die Versandabteilung keinen Zugriff auf die Bankverbindung.)
  7. Auftragsverarbeitung als Auftraggeber
    Hier ist jeder einzelne Fall aufzulisten, bei dem Daten nicht im eigenen Unternehmen, sondern durch Dritte gespeichert, bearbeitet und geschützt werden. Dies ist beispielsweise immer dann der Fall, wenn Daten in einem externen Rechenzentrum gespeichert oder verarbeitet werden. Klassisches Beispiel für Zeta ist das Dashboard des Onlineshops. Mit dem Dritten, bei dem die Daten gespeichert werden ist ein Vertrag über Auftragsverarbeitung (28 DSGVO bzw. § 62 BDSG-neu) abzuschließen. Im Rahmen der Auflistung ist ebenfalls die Eignung des Auftragsverarbeiters nachzuweisen. Soweit eine entsprechende Zertifizierung z. B. nach ISO 27001 vorliegt, reicht dies als Nachweis der Eignung aus. Weiterhin ist der Standort des Auftragsverarbeiters zu benennen.
  8. Datenübermittlung in Drittstaaten
    1. Übermittlung personenbezogener Daten
      (Die Übermittlung personenbezogener Daten in Drittstaaten findet ausschließlich nach schriftlicher Einwilligung des Betroffenen statt.)
    2. Definition Drittstaaten / internationale Organisationen
      (Drittstaaten sind Länder außerhalb der EU / des EWR. Soweit geschäftliche Beziehungen zu solchen Drittstaaten bestehen, sind diese namentlich zu benennen.
    3. Angemessenes Datenschutzniveau
      (Durch die DSGVO wird ein einheitliches Datenschutzniveau in allen Ländern der EU durchgesetzt. Bei Übermittlung von Daten in andere EU-Staaten kann daher immer davon ausgegangen werden, dass im Empfängerstaat ein angemessenes Datenschutzniveau eingehalten wird. Bei Ländern außerhalb der EU ist zu prüfen, ob diese auf der Liste der EU-Kommission nach 45 Abs. 3 DSGVO aufgeführt sind. Sollte das Drittland, in das Daten übermittelt werden sollen, nicht auf dieser Liste aufgeführt sein, ist eine gesonderte Prüfung vorzunehmen.
  9. Regelfristen für die Löschung von Daten
    1. Speicherdauer
      (zu trennen nach Geschäftsbriefen, Buchhaltungsbelegen und Sonstigem. Wichtig: sobald Daten nicht mehr benötigt oder aufgrund gesetzlicher Vorschriften aufzubewahren sind, müssen diese gelöscht werden, z. B. Access-LOG des Servers nach 7 Tagen, Telefonnummern von Vereinsmitgliedern mit Ende der Mitgliedschaft, usw.)
    2. Technische Beschreibung der Datenlöschung
      Löschen von Datensätzen, Löschen von Sicherungen der Datenbank, sicheres Löschen von Datenträgern, sichere Vernichtung von auf Papier gespeicherten Daten.
  10. Beurteilung der Angemessenheit technischer und organisatorischer Maßnahmen (TOM)
    1. Allgemeine Beschreibung
      Hierzu gehören die SSL-Verschlüsselung der Homepage, verschlüsselte Kommunikation per E-Mail über gesicherte Verbindungen (SSL/TLS), Zugriffsschutz auf Datenbanken über Benutzername und Passwort und weitere Sicherheitsmaßnahmen, regelmäßige Kontrolle auf Schadcode. Weiterhin zur Erhaltung der Datenintegrität regelmäßige Sicherungen des Datenbestandes, Aufbewahrungsorte für nicht digitale Daten mit Zugangsbeschränkung, Belehrung aller Zugangsberechtigten.
    2. Verbleibendes Risiko
      Auflistung möglicher Schwachstellen, wie beispielsweise menschliche Fehler oder Versagen einzelner Sicherungssysteme.
      Vorschläge zur weiteren Minimierung des Risikos
      Abwägung, ob diese weiteren Maßnahmen mit einem angemessenen Aufwand umzusetzen sind, ohne den eigentlichen Zweck des Geschäftsbetriebes zu gefährden
  11. Stellungnahme durch den Datenschutzbeauftragten
    Sofern ein DSB bestellt ist, ist dieser nicht für die Durchführung des Datenschutzes verantwortlich. Hierfür ist immer die Geschäftsführung / der Inhaber / der Vereinsvorstand verantwortlich. Der Verantwortliche muss das Konzept erstellen, der DSB dieses Konzept auf Übereinstimmung mit BDSG und DSGVO prüfen und bei DS-Verstößen eingreifen.
  12. Prüfung durch die Geschäftsführung / Inhaber / Vereinsvorstand
    Hier wird lediglich vermerkt, welcher Vertretungsberechtigte das Verfahrensregister geprüft und für das Unternehmen in Kraft gesetzt hat.

Unser Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten findet Ihr hier.

Schlusswort

Das war mein Schnellkurs im Datenschutz. Für Vereine zusätzlich interessant die Datenschutzordnung des Vereins, die Datenschutzerklärung für Mitgliederdaten, die Erklärung zu Fotorechten und das Recht auf Vergessen – Löschen personenbezogener Daten.

Ich habe hier bewusst auf Mustervorlagen verzichtet, da diese zum einen dazu verleiten könnten, Inhalte ungeprüft zu übernehmen, zum anderen wollte ich diesen Blogbeitrag nicht unnötig in die Länge ziehen. Für Fragen zur praktischen Umsetzung in Zeta Producer stehe ich wie immer im Forum zur Verfügung.

Über den Autor

Thomas Lilienthal ist Webmaster des Sportförderverein Feuerblume e. V. und erreichbar unter webmaster@hanabi-pirna.de.

Was heißt Datenrate?

Verfasst am 28. Februar 2018

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

Eine Datenrate wird auch Daten-Übertragungs-Rate oder Daten-Transfer-Rate genannt. Daten sind Informationen. Eine Datenrate gibt an, wie viele Informationen in einer bestimmten Zeit übertragen werden können. 

Die Informationen werden zum Beispiel über ein Kabel von einem Computer zu einem übertragen. Eine Datenrate ist also die Reise-Geschwindigkeit von Informationen. Solche Informationen sind zum Beispiel Nachrichten, die Sie mit Ihrem Computer an einen anderen Computer senden.

Diese Nachricht, die Sie auf Ihrem Computer eingeben wird in Bits umgewandelt. Ein Bit ist die kleinste Informations-Einheit. Ein Bit kann entweder den Wert 0 oder den Wert 1 haben. Ihre Nachricht wird also in Nullen und Einsen umgewandelt. Das sind die Informationen die über ein Kabel übertragen werden.

Je höher die Datenrate ist, desto schneller kommt Ihre Nachricht bei dem anderem Computer an. Das heißt, desto schneller werden die Bits über das Kabel übertragen. Die Datenrate wird in Bits pro Sekunde gemessen. Das Unternehmen Telekom bietet zum Beispiel eine Datenrate von 100Mbit/s. Das sind 100 Millionen Bits pro Sekunde. Damit können Sie sehr schnell Informationen aus dem Internet bekommen und über das Internet versenden.

>>>Jetzt unseren Webseiten-Baukasten ausprobieren!<<<


Erfahren Sie mehr über die Datenrate in unseren Quellen

Ähnliche Begriffe

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

Was ist das Darknet?

Verfasst am

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

Darknet ist ein Begriff aus dem Englischen. Darknet heißt auf Deutsch „dunkles Netz“. Das Darknet ist ein anonymes Netzwerk. Ein Netzwerk ist ein Zusammenschluss von mindestens 2 Computern. Auch das Internet ist ein Netzwerk.

Internet-Nutzer können ohne ein bestimmtes Programm nicht in das Darknet gehen. Das heißt Sie finden keine Webseiten von dem Darknet mit einer Such-Maschine wie Google. Ein anderes Wort für Darknet ist „Deep Web“.

Viele Kriminelle nutzen das Darknet. Die Webseiten im Darknet verkaufen zum Beispiel illegal Waffen, Musik oder Filme. In dem Darknet können Internet-Nutzer nicht herausfinden, wer der Webseiten-Besitzer ist. Auch die Internet-Nutzer können anonym die Webseiten im Darknet besuchen.

Statt Such-Maschinen können Sie im Darknet eine Liste verwenden, auf der die Webseiten-Adressen stehen. So eine Liste finden Sie zum Beispiel auf der Webseite HiddenWiki.

Das TOR-Netzwerk

Das Programm, damit Sie anonym Webseiten in dem Darknet besuchen können, heißt TOR.  Damit Sie im Darknet anonym bleiben, werden Ihre Informationen verschlüsselt.

Die Informationen werden über verschiedene Computer geleitet. So finden andere Internet-Nutzer nicht mehr heraus, von wem die Informationen kommen. Die Verbindungs-Wege werden durch das TOR-Netzwerk also verschleiert.

>>>Jetzt unseren Homepage-Baukasten kostenlos testen!<<<


Erfahren Sie mehr über das Darknet in unseren Quellen

Ähnliche Begriffe

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

Was ist Roaming?

Verfasst am 27. Februar 2018

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

Roaming ist ein Begriff aus dem Englischen. Roaming heißt auf Deutsch „herumwandern“. Roaming bedeutet, dass Sie mit einem Gerät, zum Beispiel mit Ihrem Handy, im Ausland ein anderes Mobilfunknetz nutzen, als Ihr eigenes. Ein Mobilfunknetz ist dafür da, dass Sie mit Ihrem Handy telefonieren oder in das Internet gehen können.

Die drei größten Mobilfunknetze sind von:

Sie benutzen zum Beispiel das Mobilfunknetz von dem Unternehmen „O2“. Dieses Mobilfunknetz können Sie in Deutschland nutzen aber nicht im Ausland. Das heißt, Sie können mit O2 im Ausland nicht in das Internet gehen. Deshalb brauchen Sie im Ausland ein anderes Mobilfunknetz.

Wenn Sie Roaming auf Ihrem Handy einschalten, verbindet sich Ihr Handy mit einem verfügbaren Mobilfunknetz. Wenn Sie Roaming nutzen, um in das Internet zu gehen heißt das Daten-Roaming. O2 oder andere Mobilfunknetz-Anbieter haben einen Vertrag mit den Mobilfunknetz-Anbietern im Ausland. Dadurch ist geregelt, mit welchem Mobilfunknetz sich Ihr Handy beim Roaming verbinden darf.

Roaming ist innerhalb von der EU kostenlos (Stand: 27.02.2018). Wenn Sie aber zum Beispiel in die USA reisen, kann es sein, dass Sie Roaming-Gebühren zahlen müssen.

Daten-Roaming in Ihrem Handy einschalten

So schalten Sie Daten-Roaming bei Ihrem Android-Handy ein:

  1. Gehen Sie in die Einstellungen in Ihrem Handy.
  2. Wählen Sie unter der Überschrift „Verbindungen“ den Punkt „Mobile Netzwerke“ aus.
  3. Schalten Sie das Daten-Roaming ein.

So schalten Sie Daten-Roaming bei Ihrem iOS-Handy ein:

  1. Gehen Sie in die Einstellungen in Ihrem Handy.
  2. Wählen Sie den Punkt „Mobiles Netz“ aus.
  3. Wählen Sie „Datenoptionen“ aus.
  4. Schalten Sie das Daten-Roaming ein.

Die Bezeichnungen können bei Ihrem Handy anders heißen. Suchen Sie dann nach ähnlichen Bezeichnungen.

>>>Jetzt unseren Homepage-Baukasten kostenlos testen!<<<


Erfahren Sie mehr über Roaming in unseren Quellen

Ähnliche Begriffe

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.