Wie Ihr Business durch Social Media bekannt wird (bevor Ihre Website überhaupt existiert)

Verfasst am 21. März 2018

(Gastbeitrag von Fabian Wölz)

Denken Sie über eine Website für Ihre Firma nach? Dann haben Sie sicher auch schon überlegt passend dazu eine Firmenseite auf einer Social Media Plattform wie Facebook zu erstellen.

Da sind Sie nicht alleine, denn 3 von 4 Unternehmen nutzen inzwischen Social Media. Facebook, Instagram, Twitter und Co. sind vielseitig einsetzbar, egal ob Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Verkauf oder Kundenservice.

Das stärkste Argument für Social Media ist aber die Anzahl der Nutzer. Laut der jährlichen Studie von We Are Social nutzen aktuell 46% der Deutschen regelmäßig und aktiv Social Media. Damit eröffnet sich Ihnen eine ganz neue Reichweite.

Das wirklich Revolutionäre an Social Media ist aber, dass Marketing keine Einbahnstraße mehr ist. Es ist ein Dialog: Unternehmen posten, Nutzer kommentieren und teilen, andere Nutzer reagieren darauf. Interaktion ist ein natürlicher Bestandteil von Social Media.

Auch inhaltlich muss sich das Marketing an diese Veränderung anpassen. Wer nur klassische Werbung postet, wird nicht viel Dialog erzeugen. Inhalte müssen einen Mehrwert bieten. Unterhalten oder informieren Sie Ihre Nutzer, damit diese gar nicht anders können als liken, kommentieren und teilen.

Normalerweise erstellen Unternehmer Seiten bei Social Media zusätzlich zu ihrer Website. Aber warum sollte man so ein praktisches Werkzeug nur nachträglich benutzen?

Social Media kann viel mehr für Sie tun: Lernen Sie, was Ihren Kunden gefällt und bauen Sie eine Follower-Basis auf – bevor Sie Ihre Website erstellen.

Unser Vorschlag: Social Media zuerst

Eine Website muss geplant und erstellt werden. Das erfordert Zeit und Arbeit. Um so ärgerlicher ist es dann, wenn das Ergebnis keinen Anklang findet: Besucher, Reichweite und Kunden bleiben aus. Hätte man das doch nur vorher gewusst…

Wenn Sie zuerst Social Media betreiben, können Sie dieses Szenario vermeiden. Eine Social Media Seite für Ihr Unternehmen bringt Ihnen wichtige Vorteile:

  • Zugänglichkeit: Eine Social Media Seite ist einfach und schnell erstellt. Tragen Sie Ihre Informationen ein, fügen Sie ein Profilbild und falls möglich einen Header hinzu und fertig ist das Grundgerüst. Laden Sie Ihre privaten Social Media Kontakte ein, Fan Ihrer Seite zu werden. Auch Ihre Mitarbeiter, Freunde und Stammkunden können die Seite teilen. So schaffen Sie sich eine Followerbasis. Dann ist es an Ihnen: Probieren Sie aus, welche Inhalte gut ankommen und versuchen Sie immer besser zu werden und mehr Menschen anzusprechen.
  • Analyse: Verschaffen Sie sich wichtige Einblicke durch Social Listening. Zum einen geben Kunden Ihnen Reaktionen und Feedback, die Sie nutzen können um Ihr Produkt zu verbessern. Zum anderen sehen Sie, wie die Konkurrenz Ihren Kanal betreibt. Analysieren Sie die Reaktionen der Nutzer auf Posts und Produkte und lassen Sie sich von Erfolgen inspirieren.
  • Interaktion: Beantworten Sie Fragen und Kommentare. Nutzen Sie die Möglichkeit zum persönlichen Dialog, denn jedes Gespräch kann aus einem Follower einen Kunden machen. Zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie wert auf sie legen. Auch Kritik sollte nicht einfach kommentarlos gelöscht werden. Versuchen Sie zu helfen und zu klären. Weisen Sie bei Kritik, die nicht konstruktiv ist, freundlich aber bestimmt darauf hin.

Bauen Sie sich eine Followerbasis auf und lernen Sie alles Wichtige, um einen guten Vorsprung für Ihre Website aufzubauen.

So wählen Sie die richtige Social Media Plattform

Welche Social Media Plattformen Sie nutzen wollen ist Ihre Entscheidung. Jede Plattform spricht andere Nutzergruppen an und bietet andere Funktionen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Plattformen kurz vor:

Facebook

Das beliebteste soziale Netzwerk der Welt hat in Deutschland rund 38 Millionen monatliche Nutzer, davon rund nutzen rund 13 Millionen das Netzwerk täglich. Zirka 7 Millionen sind zwischen 18 und 24 Jahre alt, rund 11 Millionen Nutzer sind zwischen 25 und 34 Jahre alt und knapp 8 Millionen sind zwischen 35 und 44. Es sind ungefähr gleich viele männliche wie weibliche Nutzer bei Facebook.

Nutzer können auf Ihrer Seite Statusmeldungen, Fotos, Videos und Links zu Websites posten und per Messenger private Nachrichten verschicken. Es gibt öffentliche und geschlossene Gruppen in denen Nutzer gemeinsame Interessen diskutieren können. Unternehmen können Informationen teilen und den Dialog mit Fans und Kunden suchen. Eine Facebook Seite ist für Unternehmen ein Muss bei Social Media Marketing.

Twitter

Laut aktueller Studien hat Twitter zirka 1,8 Millionen wöchentliche Nutzer in Deutschland. Nutzer können Text, Bilder, Videos und Links teilen. Allerdings sind die Tweets auf 280 Zeichen begrenzt. Tweets werden den Followern chronologisch angezeigt. Auch bei Twitter können User antworten, teilen und liken. Tweets müssen interessant und prägnant sein um in der Masse aufzufallen.

Instagram

Instagram hat in Deutschland rund 17 Millionen monatliche Nutzer. 3,7 Millionen davon nutzen die Plattform täglich. Drei Viertel aller Nutzer in Deutschland sind unter 30 Jahre alt, das Verhältnis zwischen Männern und Frauen ist etwa ausgeglichen. Erwähnenswert ist, dass bereits mehr als 2 Millionen Unternehmen Instagram für Marketing nutzen.

Bei Instagram stehen Bilder und Videos im Mittelpunkt. Nutzer können Bilder bearbeiten und hochladen. Dabei setzt die Plattform auf ein quadratisches Bildformat. In der Bildbeschreibung können Hashtags (das sind Schlagwörter, die mit dem #-Symbol gekennzeichnet werden) genutzt werden, um das Bild leichter auffindbar zu machen.

YouTube

Auch YouTube ist eine soziale Plattform, wenn auch nur für einen Bruchteil der Nutzer. Jeder kann passiv Videos bei YouTube ansehen. 57% der Deutschen schauen regelmäßig YouTube. Es gibt aber auch rund 6 Millionen aktive Nutzer in Deutschland, die Videos hochladen, kommentieren und bewerten.

Unternehmen können Videos für YouTube produzieren und in andere Seiten einbetten. Zeigen Sie Ihre Expertise und schaffen Sie eine Verbindung zu den Nutzern. Statten Sie Ihre Videos mit Metadaten aus um Ihren Suchmaschinenrang zu verbessern.

Google +

Zu Google+ gibt es leider keine eindeutigen Statistiken. Sogar die ARD/ZDF Onlinestudie hat das Netzwerk aus seiner Befragung entfernt. Das deutet darauf hin, dass es zu wenige Nutzer für verwertbare Ergebnisse gibt. Ähnlich wie bei Facebook gibt es bei Google+ Statusmeldungen, Bilder, Videos, Links, private Chats und Gruppen.

Ein Profil für Ihr Unternehmen bei Google+ kann sicher nicht schaden, manche Experten glauben dass es sich zumindest positiv auf Ihren Suchmaschinenrang auswirken kann. Durch die geringe Nutzerzahl ist aber eine Reichweite wie bei anderen Netzwerken einfach nicht möglich.

In 4 Schritten zur Social Media Strategie

Damit Sie von den vielen Möglichkeiten die Social Media bietet nicht überwältigt werden, ist es wichtig einen klaren Plan zu erstellen: Eine Strategie. Legen Sie fest, was Sie machen wollen und wie es umgesetzt werden soll. Folgen Sie einfach diesen Schritten:

  1. Ziele und Zielgruppen bestimmen: Legen Sie fest, wen Sie über Social Media erreichen wollen und wählen Sie die passende Plattform aus. Anschließend bestimmen Sie Ihre Ziele. Das kann alles mögliche sein, eine bestimmte Anzahl Likes, Follower, Klicks oder sonstiges. Ihre Ziele sollten aber immer S.M.A.R.T. sein: Spezifisch (also eindeutig definiert), messbar, angemessen (also ansprechend für die Zielgruppe), realistisch und terminiert (also bis zu einem fixen Datum machbar).
  2. Ressourcen und Budget festlegen: Ein Social Media Profil ist schnell, einfach und im Normalfall kostenlos erstellt. Damit ist es aber nicht getan. Für die Pflege der Kanäle und die ideale Reichweite braucht es Arbeit und Budget. Möglicherweise ist sogar eine zusätzliche Arbeitskraft oder externe Hilfe notwendig. Falls sich mehrere Mitarbeiter um die Social Media Auftritte kümmern, muss eine klare Rollenverteilung festgelegt sein.
  3. Regeln zur Kommunikation definieren: Wenn Sie mit Kunden auf Social Media Plattformen interagieren, spiegelt das Ihr Unternehmen wider. Damit das Bild von Ihnen einheitlich bleibt, egal welcher Mitarbeiter den Text verfasst, sollten Sie Regeln festlegen. Das nennt man Tonalität (oder auf Englisch „Tone of Voice“). Sie bestimmen damit, wie Sie sich selbst darstellen und wie Sie Ihre Kunden ansprechen. So ein Leitfaden erleichtert Ihre Arbeit und sorgt für bessere Texte. Mehr Informationen hierzu finden Sie hier und hier.
  4. Fortschritt dokumentieren: Dokumentieren Sie den Verlauf Ihrer Kampagne monatlich. Messen Sie wie sich die Kampagne entwickelt und welche Erfolge Sie erzielen. Analysieren Sie jeden Ihrer Posts und vergleichen Sie sich auch mit Konkurrenten. Einige Social Media Plattformen bieten zusätzliche Analyse- und Statistikfunktionen an. Außerdem gibt es viele kostenlose oder günstige Tools wie etwa Hootsuite.

Wie Sie guten Content für Social Media erstellen

Was macht guten Content aus? Bevor wir auf die einzelnen Plattformen eingehen, geben wir zuerst ein paar allgemeine Tipps. Wie schon erwähnt wird ein Unternehmen, das nur klassische Werbung auf seinen Social Media Kanälen postet, keine hohe Reichweite bekommen.

Content is King – Bill Gates, 1996

Beim Content Marketing, egal ob Website oder Social Media, bedeutet das, dass ein Inhalt einen Mehrwert bieten muss. Er muss ein Problem lösen, eine Frage beantworten oder zumindest Unterhaltung bieten. Werbung können Sie auf Social Media ebenfalls schalten, aber auf Ihrer Seite sollten hochwertige Inhalte Vorrang haben.

Qualität > Quantität

Ihre Social Media Kanäle mit massenweise Posts zu fluten ist keine gute Idee. So bekommen Sie keine Aufmerksamkeit, im Gegenteil: Sie gehen Followern damit eher auf die Nerven und einige drücken sogar auf den „Gefällt mir nicht mehr“-Button. Was wirklich zählt, sind gute Qualität und Regelmäßigkeit. Ob täglich oder nur drei Mal pro Woche, etablieren Sie einen Rhythmus und liefern Sie stetig Content mit Substanz.

Kommunikation ist der Schlüssel

Sprechen Sie mit Ihren Fans. Antworten Sie auf Kommentare und Anfragen. Geben Sie Ihren Followern die Chance sich zu beteiligen: Stellen Sie Fragen, fordern Sie zu Aktionen auf (zum Beispiel andere Nutzer in den Kommentaren markieren) oder veranstalten Sie Gewinnspiele.

Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Sie werden nicht nur positive Kommentare erhalten, sondern auch Beschwerden, Kritik und Fragen zu Problemen. Social Media ist Ihr Draht zu den Kunden. Helfen Sie wo Sie können und stellen Sie sich Kritik. So können Sie präventiv handeln um Shitstorms zu vermeiden.

Arbeiten Sie plattformübergreifend

Ihre Social Media Kanäle existieren nicht unabhängig voneinander. Also müssen Sie sie auch so behandeln. Viele Kunden werden Ihnen auf mehr als einer Plattform folgen. Gestalten Sie Ihre Posts also abwechslungsreich und stellen Sie Verknüpfungen zwischen den Kanälen her. Teilen Sie ein Instagram-Foto bei Facebook, teilen Sie YouTube-Videos und verbinden Sie sogar Ihre Offline-Kampagnen mit Social Media, indem Sie sie online präsentieren.

So gelingt Ihnen der perfekte Post

Sehen wir uns die verschiedenen Plattformen genauer an. Wir zeigen Ihnen wie Sie die verschiedenen Arten von Posts nutzen und wann und wie oft Sie posten sollten. Außerdem erklären wir Ihnen die Analyse-Werkzeuge, die Ihnen zur Verfügung stehen.

Der perfekte Facebook-Post

Damit Ihre Facebook-Posts etwas zu bieten haben, sollten Sie nicht nur sich selbst anpreisen. Ein Leitsatz besagt, dass nur 20% Ihres Contents reine Werbung für Sie sein sollte. Die restlichen 80% sollen interessante und hilfreiche Bilder, Videos oder Artikel sein.

Wenn Sie einen Post schreiben, achten Sie auf Ihren „Tone of Voice„. In einem Social Network wie Facebook sollten Sie offen, freundlich und nahbar sein. Sie können die Mitarbeiter, die Ihren Kanal betreuen auch vorstellen. So wissen Kunden, wer da eigentlich schreibt. Binden Sie Kunden in Ihre Posts ein, indem Sie Ihnen Fragen stellen oder zu Aktionen aufrufen.

Ebenso wichtig wie kommunizieren ist auch, dass Sie gut zuhören. Das hilft Ihnen nicht nur dabei, auf das einzugehen was Ihre Follower schreiben sondern auch auf das was sie nicht schreiben. Werden Ihre Posts zum Beispiel nicht häufig gesehen oder kommentiert, ändern Sie die Zeit zu der Sie posten und probieren Sie verschiedene Inhalte, Überschriften oder Strategien.

Aber wann und wie oft sollten Sie überhaupt posten? Zwar ist jede Branche anders, generell gilt aber zwischen 13 und 16 Uhr als die beste Zeit um Posts zu veröffentlichen. Fangen Sie mit diesem Zeitraum an und probieren Sie aus, wie erfolgreich Ihre Posts zu anderen Zeiten sind. Manche Leute glauben, 2 Posts pro Woche seien genug.

Wir sagen: Posten Sie jeden Tag etwas. Planen Sie jede Woche voraus und veröffentlichen Sie 3 Bilder oder Videos, 3 interessante Artikel und einen Post in dem Sie sich selbst bewerben.

Zum Analysieren Ihrer Posts bietet Facebook das Tool Insights an. Damit können Sie die Seitenaufrufe, die Handlungen der Nutzer auf Ihrer Seite, Likes und weitere Statistiken einsehen.

Für alle weiteren Fragen zum Thema Facebook empfehlen wir diesen Guide.

Der perfekte Tweet

Die beiden wichtigsten Merkmale von Twitter sind die Zeichenbegrenzung und die Echtzeitstruktur. Tweets rutschen schnell nach unten, wenn neue Posts erscheinen. In dieser Schnellebigkeit müssen Ihre Tweets umso mehr herausstechen. Aber was wollen Nutzer auf Twitter sehen?

Studien belegen die häufigsten 5 Gründe einem Unternehmen auf Twitter zu folgen sind:

  • Rabatte und Promo-Aktionen
  • Gratisangebote
  • Unterhaltung
  • Ankündigungen für kommende Sonderangebote
  • Exklusive Inhalte

Ihre Tweets müssen also etwas bieten, damit sie für Follower interessant sind. Aber genauso wichtig ist die Persönlichkeit Ihres Twitter-Profils. Wird ein Kanal von einem einzelnen Menschen verwaltet (oder wirkt es zumindest so), bekommen Kunden das Gefühl, es mit einem echten Menschen zu tun zu haben.

Das wird am besten untermalt von einer offenen, persönlichen Tonalität beim Schreiben der Tweets. So schaffen Sie eine Identifikationsfläche und Ihre Follower bauen eine persönliche Bindung zu Ihrem Unternehmen auf.

Genug gute Inhalte zu finden ist dabei nicht schwer, sehen Sie sich einfach in Ihrem Unternehmen um. Geben Sie Ihren Fans einen Blick hinter die Kulissen oder berichten (auch gerne humorvoll) über Neuigkeiten im Betrieb.

Eine weitere Inspirationsquelle sind die Hashtag-Trends, in denen Sie die Themen sehen die aktuell am meisten diskutiert werden. Egal ob Feiertage oder gesellschaftliche Ereignisse (wie etwa eine Fußball-WM), nutzen Sie die Trends und geben Sie einen Kommentar ab.

Auch Ihre Fans selbst können gute Ideengeber sein. Sehen Sie sich die Profile Ihrer Follower an um zu sehen was diese auf Twitter schreiben und teilen.

Twitter bietet ebenfalls ein Analyse-Werkzeug an. Ähnlich wie bei Facebook können Sie Ihre Reichweite, Likes und weitere Entwicklungen prüfen. Für mehr zum Thema Twitter klicken Sie hier und hier.

Der perfekte Instagram-Post

Instagram hebt sich von der Konkurrenz ab, denn die Plattform legt ihren Fokus auf Bilder und Videos. Reine Textposts gibt es nicht, dafür können Bilder sehr ausführlich beschriftet werden. Damit Sie Ihren Kanal optimal nutzen können, befolgen Sie unsere 3 Schritte:

  1. Analysieren: Prüfen Sie die Stimmung auf Instagram. Was gefällt Ihrer Zielgruppe? Was postet Ihre Konkurrenz? Was wird über Ihr Unternehmen gepostet? Verschaffen Sie sich einen Überblick darüber, was gut ankommt und über die aktuellen Trends.
  2. Planen: Nehmen Sie den Erfolg Ihrer Konkurrenz als Richtwert und setzen Sie sich Ziele. Im Durchschnitt posten Unternehmen 6 Mal pro Woche auf Instagram. Das mag nach viel Aufwand klingen, aber mit einem modernen Smartphone ist es ganz einfach professionell aussehende Fotos zu machen. Erstellen Sie sich einen Redaktionsplan, um den Überblick zu behalten.
  3. Umsetzen: Posten Sie Bilder, die zu Ihrer Marke passen. Setzen Sie auf einen konsequenten Look und erschaffen Sie so eine persönliche Ästhetik für Ihr Unternehmen. Nutzen Sie dafür bestimmte Farbkombinationen, Muster oder Filter für Ihre Posts.

Bei Instagram können Sie Bilder, Videos und GIFs posten. Außerdem gibt es eine Story und eine Live-Video-Funktion. Jedes Format hat andere Aspekte, die es zu beachten gilt.

Bei Fotos spielt die Bildkomposition eine zentrale Rolle. Ein guter Trick hierbei ist die Zwei-Drittel-Regel, mit der Sie Ihr Motiv ansprechend in Szene setzen können. Nutzen Sie dafür die Grid-Funktion Ihrer Smartphone-Kamera. Finden Sie interessante Perspektiven und nutzen Sie Stilmittel wie Symmetrie und Muster als Blickfang.

Videos bei Instagram können bis zu 60 Sekunden lang sein. Zu beachten ist, dass Videos automatisch abgespielt werden, jedoch ohne Ton bis ein User es anklickt. Also sollte der Ton in den ersten Sekunden Ihres Videos nichts wichtiges enthalten. Generell sind Untertitel empfehlenswert, denn so kommen alle Informationen bei den Nutzern an.

Ein GIF ist ein kurzes, in Endlosschleife abspielendes Video. Mit der Boomerang-Funktion in Instagram können Sie eine schnelle Serie von Bildern aufnehmen, die dann in ein animiertes GIF umgewandelt wird.

Die Story ist perfekt für spontane Einblicke in Ihr Unternehmen. Bilder und Videos, die Sie in Ihre Story posten, werden nach 24 Stunden gelöscht. So können Sie zu bestimmten Anlässen öfter posten als sonst ohne Ihren Kanal zu überschwemmen. Ihre Story muss nicht so professionell aussehen wie Ihre normalen Posts. Teilen Sie Ihr Arbeitsklima mit Ihren Fans oder zeigen Sie, wie niedlich der Bürohund heute ist.

Sie können auf Instagram auch in Echtzeit Video streamen. Wenn Sie den Livestream starten, bekommen Ihre Follower eine Benachrichtigung. Zuschauer können reagieren und kommentieren. Nutzen Sie dieses Feature für besondere Ankündigungen oder für Frage-und-Antwort-Sitzungen.

Bildbeschreibung und Hashtags richtig nutzen

In der Bildbeschreibung (Englisch: Caption) ist Ihre Chance Kontext zu Ihrem Bild hinzuzufügen. Dafür haben Sie 2200 Zeichen Platz. Davon sind zunächst aber nur die ersten 3 bis 4 Zeilen für Nutzer sichtbar, also gestalten Sie den Anfang so interessant, dass Ihre Follower daraufklicken und mehr lesen wollen.

Sie sehen also, die Caption ist wichtig. Schreiben Sie mehrere Entwürfe und fragen Sie Kollegen nach ihrer Meinung. Fügen Sie einen Call to Action hinzu, damit Nutzer weiter mit Ihnen interagieren. Tragen Sie auch Ihren Standort per Geotag in die Bildbeschreibung ein um Ihre Reichweite zu erhöhen.

Hashtags sind Schlagwörter, die mit dem Raute-Symbol „#“ gekennzeichnet werden. Sie helfen dabei Ihre Posts zu kategorisieren damit Nutzer sie finden. Sie können bis zu 30 Hashtags zu einem Post hinzufügen. Wir empfehlen aber zwischen 2 und 4, damit Ihre Follower nicht überwältigt werden.

Die richtigen Hashtags finden Sie, indem Sie sich selbst Schlagwörter überlegen und diese dann im „Explore“-Tab in Instagram prüfen. Stellen Sie eine Mischung aus allgemeinen, beliebten und speziellen Hashtags zusammen. Sie können für Ihre Marke auch einen eigenen Hashtag einführen.

So gehen Ihnen nie die Ideen für Instagram-Posts aus

  • Hinter den Kulissen: Geben Sie Followern Einblick in Ihr Unternehmen. Natürliche, nicht gestellte Bilder geben Ihren Fans die Möglichkeit Ihre Marke von einer neuen, persönlichen Seite kennenzulernen.
  • Mitarbeiter und Events: Stellen Sie Mitarbeiter vor und zeigen Sie wer hinter Ihren Produkten steckt. Halten Sie auch besondere Anlässe und Veranstaltungen auf Bildern fest.
  • Informationen: Geben Sie Wissen in Ihren Posts weiter. Tutorials, Infos und Trivia bieten Mehrwert für Ihre Follower.
  • Influencer Posts: Laden Sie bekannte Persönlichkeiten ein, Ihre Produkte zu nutzen. So erreichen Sie eine ganz neue Zielgruppe.
  • Sprüche und Zitate: Motivierende Sprüche, Zitate oder Ihre Unternehmensphilosophie zeigen Ihren Fans wofür Sie stehen.
  • Fan-Einsendungen: Sogenannter „User-generated Content“, also Inhalte die von Ihren Followern kommen, hilft Ihren Fans dabei sich als Teil einer großen Community zu fühlen. Rufen Sie Fans auf, Ihnen Bilder von ihren Lieblingsprodukten, Haustieren oder sonstigen Themen zu schicken und posten Sie Ihre Favoriten.
  • Aktuelle Ereignisse: Posten Sie etwas passend zum aktuellen Weltgeschehen. Egal ob Welt-Umarmungstag, Welt-Hundetag oder Welt-Pfannkuchentag – quasi jeden Tag gibt es etwas. Finden Sie passende Themen für sich durch die aktuellen Hashtag-Trends.

Die Analyse-Funktion in Instagram bietet etwas weniger Tiefgang als bei anderen Plattformen. Mit einem Unternehmens-Account können Sie einsehen, wie sich Ihre Followerzahl, Klickzahl und Reichweite entwickelt.

Wie Sie den Vorsprung auf Ihre Website übertragen

Sie haben alle Tipps in die Tat umgesetzt, wissen wie gute Posts aussehen müssen und haben sich eine Followerbasis aufgebaut? Dann ist es Zeit für Ihre eigene Website. Kündigen Sie auf Ihren Social Media Kanälen an, dass bald etwas Neues kommt. Nutzen Sie das Interesse Ihrer Fans und erstellen Sie eine Landing Page, auf der Fans ihre E-Mail-Adresse eintragen können um Updates zu erhalten.

Ihre Website können Sie ganz einfach mit Zeta Producer erstellen. Sie brauchen keine Programmierkenntnisse und können auf viele Designvorlagen zurückgreifen. Probieren Sie Zeta Producer kostenlos und ohne Anmeldung aus.

Nachdem Sie Ihre Website erstellt haben, verknüpfen Sie Ihre Social Media Plattformen damit. Artikel können Sie von nun an im Blog Ihrer Website veröffentlichen und auf Social Media teilen. Durch Ihre Social Media Kanäle hat Ihre Website direkt von Anfang an interessierte Besucher und Sie wissen, welche Inhalte Ihre Fans sehen wollen.

So nutzen Sie den Dialog und das Feedback Ihrer Follower auf Social Media, damit Ihre Website ein Erfolg wird und es langfristig auch bleibt.

Über den Autor

Fabian Wölz hat einen Abschluss in Amerikanistik, studiert Journalismus und interessiert sich für crossmediale Kommunikation und Social Media.

Europäische Datenschutz-Grundverordnung

Verfasst am 16. März 2018

(Gastbeitrag von Zeta-Producer-Anwender Thomas Lilienthal)

Am 25. Mai 2018 treten die die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sowie das Bundesdatenschutzgesetz-neu (BDSG-neu) in Kraft. In nachfolgendem Beitrag möchte ich als Webmaster und IT-Verantwortlicher für den Sportverein SFV Feuerblume e. V. erläutern, wie ich für den Verein die Vorgaben nach DSGVO und BDSG-neu umgesetzt habe.

Beim BDSG-neu handelt es sich um Wesentlichen um die Umsetzung der DSGVO in nationales Recht. Hilfestellung hatte ich durch die Handreichung des Landesbeauftragten für Datenschutz Baden-Württemberg (Datenschutz im Verein). Auf diese Quellen werde ich im Verlauf des Beitrags Bezug nehmen.

Ausdrücklich möchte ich darauf hinweisen, dass es sich um einen redaktionellen Beitrag und keine Rechtsberatung handelt. Ich empfehle, sich zunächst einmal die DSGVO durchzulesen und als Betreiber einer Webseite zumindest das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten selbst zu erstellen und einem Anwalt oder soweit vorhanden, einem betrieblichen oder externen Datenschutzbeauftragten zur weiteren Prüfung vorzulegen.

1. Grundlagen

Auf nahezu jeder Webseite werden – in unterschiedlichem Umfang – personenbezogene Daten von Besuchern durch den Webseitenbetreiber erhoben. Hierbei gibt es berechtigte Interessen von beiden Seiten zu beachten.

Als Webseitenbetreiber besteht unser berechtigtes Interesse an einem störungsfreien Betrieb der Seite. Als Besucher einer Seite besteht wiederum das Interesse, nur diejenigen personenbezogenen Daten an den Betreiber der Seite zu übermitteln, die für den Zweck, den der Besucher der Seite hat, unbedingt notwendig sind. Die DSGVO ist ein Schutzgesetz, soll also den Umfang der Verwendung von Daten beschränken. In diesem Sinne werden dem Internetnutzer weitgehende Schutzrechte eingeräumt, die Verfügbarkeit von Daten für den Seitenbetreiber hingegen reglementiert. Grundsätzlich gilt aber auch: Nach Einwilligung dürfen auch zusätzliche Daten erhoben werden.

2. Hinweis auf Datenerhebung

In Art. 12 DSGVO ist festgelegt, dass der Verantwortliche (also der Webseitenbetreiber) gegenüber der betroffenen Person (also dem Besucher) geeignete Maßnahmen trifft, um alle Informationen und Mitteilungen zum Datenschutz in präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form in einer klaren und einfachen Sprache zu übermitteln. Dies bedeutet:

  • Informationen zum Datenschutz müssen von jeder einzelnen Seite aus direkt aufrufbar sein (am besten über die Zusatzlinks zu realisieren).
  • Es muss erkennbar sein, dass dieser Link zu den Erklärungen zum Datenschutz führt (also direkt als „Datenschutz“, Datenschutzerklärung“ oder „Hinweise zum Datenschutz“ benennen. Es entspricht nicht der leichten Zugänglichkeit, den Datenschutz nur ins Impressum aufzunehmen.
  • Soweit bereits beim Betreten der Webseite mit der Datenerhebung begonnen wird, hat sich als verständliche Form des Hinweises das eingeblendete Info-Banner bewährt. Notwendig ist dies beispielsweise bei der Verwendung von Besuchererfassungssystemen (z. B. Google Analytics) oder Plugins für soziale Netzwerke, die automatisch Daten bereits bei Aufruf der Webseite übermitteln. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass auch die Speicherung von IP-Adressen durch das Hosting-Unternehmen in einem Access-LOG gegenüber dem Besucher zu erklären ist.

Auf unserer Vereinsseite blenden wir daher beim erstmaligen Besuch ein Info-Banner ein. Falls Ihr schon mal auf unserer Seite wart, ruft den nachfolgenden Link im Inkognito-Modus (Chrome) oder InPrivate-Fenster (IE) auf: www.hanabi-pirna.de. In den Eigenschaften des Widgets ist aktiviert, dass dieses nach dem Schließen nicht erneut angezeigt werden soll. Dadurch wird ein Cookie auf dem Rechner des Besuchers abgelegt. Sowohl in DSGVO als auch im BDSG-neu lässt sich keine Verpflichtung erkennen, dem einzelnen Besucher bei jedem Besuch der Seite diese Information erneut anzubieten.

3. Inhalt der Datenschutzerklärung für den Onlineauftritt

In die Datenschutzerklärung für den Onlineauftritt gehört alles rein, was für den Datenschutz relevant ist. Diese Erklärung soll verständlich und transparent sein. Dazu gehört auch, nur für die Bereiche Erklärungen zum Datenschutz abzugeben, die auch tatsächlich auf der Homepage Verwendung finden. In vorgefertigten Mustern findet man häufig Erklärungen zu Google-Analytics, Facebook-Plugin, Twitter-Button oder Google+1. Verwendet diese Textbausteine nur dann, wenn Ihr auch die entsprechenden Widgets verwendet. Eure Besucher werden es Euch danken.

Hierzu ein Beispiel: Im Muster findet sich eine Erklärung zur SSL-Verschlüsselung. Wenn die Seite aber nicht über SSL geschützt ist, wird der Besucher durch diesen Textbaustein hinsichtlich der Sicherheit der Datenübertragung getäuscht, dies wäre ein klarer Verstoß gegen die DSGVO.

Ebenfalls Bestandteil der Datenschutzerklärung ist das Recht auf Auskunft, Löschung und Sperrung.

Sofern der Seitenbetreiber auch in sozialen Netzwerken aktiv ist und von der Homepage aus entweder über entsprechende Widgets oder auch direkt verlinkt, gehört zu einer vollständigen Information des Besuchers auch der Verweis auf die Datenschutzbestimmungen der jeweiligen sozialen Netzwerke.

Unsere Datenschutzerklärung für den Internetauftritt findet Ihr hier.

4. Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten

Nach Art. 30 DSGVO ist ein Register von Verarbeitungstätigkeiten aufzustellen, welches im Detail schildert, welche Daten wann von wem wofür erhoben, gespeichert und bearbeitet werden. Dieses Verzeichnis ist von jedem Verantwortlichen (also Webseitenbetreiber) zu führen. Es muss nicht veröffentlicht, aber auf Verlangen vorgelegt werden. Dieses gliedert sich wie folgt:

  1. Angaben zum Verantwortlichen
    1. Verantwortliche Stelle (4 Nr. 7 DSGVO)
    2. Gesetzlicher Vertreter (Geschäftsführer / Inhaber / Vorstand)
    3. Operativ verantwortlicher Ansprechpartner (derjenige, der die Daten bearbeitet)
    4. Datenschutzbeauftragter (sofern bestellt, die Notwendigkeit der Bestellung ergibt sich aus 37 DSGVO sowie § 38 BDSG-neu
  2. Grundsätzliche Angaben zur Verarbeitung
    1. Bezeichnung der Verarbeitungstätigkeit (z. B. Datenerhebung zum Abwickeln von Bestellungen / Datenerhebung zum Besucherverhalten)
    2. Verantwortlicher Ansprechpartner (in der Regel identisch mit 1c)
  3. Allgemeine datenschutzrechtliche Anforderungen nach DSGVO
    1. Zweckbestimmung
      (hier wird für jede unter 2a aufgeführte Verarbeitungstätigkeit der Zweck erläutert
    2. Rechtmäßigkeit der Verarbeitung nach 6 DSGVO
      (hier wird für jede unter 2a aufgeführte Verarbeitungstätigkeit die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung begründet -> Einwilligung, Vertrag, berechtigtes Interesse)
    3. Datenschutz-Folgeabschätzung nach 35 DSGVO
      (diese ist nur erforderlich in bestimmten Fällen, wenn aufgrund der Art und des Umfangs der Verarbeitung ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen besteht. Aus meiner Sicht also für den 08-15 Webshop nicht zutreffend aber eher wahrscheinlich für das Forum einer Selbsthilfegruppe)
  4. Erhebung der Daten
    1. Kreis der betroffenen Personengruppen
      (Beschäftigte / Kunden / Interessenten / Mitglieder)
    2. Art der gespeicherten Daten
      (Adressdaten, Kontaktdaten, Bankverbindungs- und Zahlungsdaten, IP-Adressen usw.)
    3. Herkunft der Daten
      (Erhebung beim Betroffenen / Erhebung durch Dritte)
  5. Empfänger oder Kategorien von Empfängern, denen die Daten mitgeteilt werden können
    1. Interne Empfänger (z. B. Buchhaltung, Versandabteilung)
    2. Externe Empfänger und Dritte
      (Öffentliche Stellen, Externe Stellen, Banken, Kurierdienst)
  6. Zugriffsberechtigte Personen
    1. Auflistung der Personen, die Zugriff auf Daten haben
      (z. B. Buchhaltung, Versandabteilung, Vereinsvorstand)
    2. Berechtigungskonzept
      (für jede unter 6a aufgeführte Person oder Personengruppe ist aufzuführen, in welchem Umfang Zugriff auf Daten besteht. Beispielsweise benötigt die Versandabteilung keinen Zugriff auf die Bankverbindung.)
  7. Auftragsverarbeitung als Auftraggeber
    Hier ist jeder einzelne Fall aufzulisten, bei dem Daten nicht im eigenen Unternehmen, sondern durch Dritte gespeichert, bearbeitet und geschützt werden. Dies ist beispielsweise immer dann der Fall, wenn Daten in einem externen Rechenzentrum gespeichert oder verarbeitet werden. Klassisches Beispiel für Zeta ist das Dashboard des Onlineshops. Mit dem Dritten, bei dem die Daten gespeichert werden ist ein Vertrag über Auftragsverarbeitung (28 DSGVO bzw. § 62 BDSG-neu) abzuschließen. Im Rahmen der Auflistung ist ebenfalls die Eignung des Auftragsverarbeiters nachzuweisen. Soweit eine entsprechende Zertifizierung z. B. nach ISO 27001 vorliegt, reicht dies als Nachweis der Eignung aus. Weiterhin ist der Standort des Auftragsverarbeiters zu benennen.
  8. Datenübermittlung in Drittstaaten
    1. Übermittlung personenbezogener Daten
      (Die Übermittlung personenbezogener Daten in Drittstaaten findet ausschließlich nach schriftlicher Einwilligung des Betroffenen statt.)
    2. Definition Drittstaaten / internationale Organisationen
      (Drittstaaten sind Länder außerhalb der EU / des EWR. Soweit geschäftliche Beziehungen zu solchen Drittstaaten bestehen, sind diese namentlich zu benennen.
    3. Angemessenes Datenschutzniveau
      (Durch die DSGVO wird ein einheitliches Datenschutzniveau in allen Ländern der EU durchgesetzt. Bei Übermittlung von Daten in andere EU-Staaten kann daher immer davon ausgegangen werden, dass im Empfängerstaat ein angemessenes Datenschutzniveau eingehalten wird. Bei Ländern außerhalb der EU ist zu prüfen, ob diese auf der Liste der EU-Kommission nach 45 Abs. 3 DSGVO aufgeführt sind. Sollte das Drittland, in das Daten übermittelt werden sollen, nicht auf dieser Liste aufgeführt sein, ist eine gesonderte Prüfung vorzunehmen.
  9. Regelfristen für die Löschung von Daten
    1. Speicherdauer
      (zu trennen nach Geschäftsbriefen, Buchhaltungsbelegen und Sonstigem. Wichtig: sobald Daten nicht mehr benötigt oder aufgrund gesetzlicher Vorschriften aufzubewahren sind, müssen diese gelöscht werden, z. B. Access-LOG des Servers nach 7 Tagen, Telefonnummern von Vereinsmitgliedern mit Ende der Mitgliedschaft, usw.)
    2. Technische Beschreibung der Datenlöschung
      Löschen von Datensätzen, Löschen von Sicherungen der Datenbank, sicheres Löschen von Datenträgern, sichere Vernichtung von auf Papier gespeicherten Daten.
  10. Beurteilung der Angemessenheit technischer und organisatorischer Maßnahmen (TOM)
    1. Allgemeine Beschreibung
      Hierzu gehören die SSL-Verschlüsselung der Homepage, verschlüsselte Kommunikation per E-Mail über gesicherte Verbindungen (SSL/TLS), Zugriffsschutz auf Datenbanken über Benutzername und Passwort und weitere Sicherheitsmaßnahmen, regelmäßige Kontrolle auf Schadcode. Weiterhin zur Erhaltung der Datenintegrität regelmäßige Sicherungen des Datenbestandes, Aufbewahrungsorte für nicht digitale Daten mit Zugangsbeschränkung, Belehrung aller Zugangsberechtigten.
    2. Verbleibendes Risiko
      Auflistung möglicher Schwachstellen, wie beispielsweise menschliche Fehler oder Versagen einzelner Sicherungssysteme.
      Vorschläge zur weiteren Minimierung des Risikos
      Abwägung, ob diese weiteren Maßnahmen mit einem angemessenen Aufwand umzusetzen sind, ohne den eigentlichen Zweck des Geschäftsbetriebes zu gefährden
  11. Stellungnahme durch den Datenschutzbeauftragten
    Sofern ein DSB bestellt ist, ist dieser nicht für die Durchführung des Datenschutzes verantwortlich. Hierfür ist immer die Geschäftsführung / der Inhaber / der Vereinsvorstand verantwortlich. Der Verantwortliche muss das Konzept erstellen, der DSB dieses Konzept auf Übereinstimmung mit BDSG und DSGVO prüfen und bei DS-Verstößen eingreifen.
  12. Prüfung durch die Geschäftsführung / Inhaber / Vereinsvorstand
    Hier wird lediglich vermerkt, welcher Vertretungsberechtigte das Verfahrensregister geprüft und für das Unternehmen in Kraft gesetzt hat.

Unser Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten findet Ihr hier.

Schlusswort

Das war mein Schnellkurs im Datenschutz. Für Vereine zusätzlich interessant die Datenschutzordnung des Vereins, die Datenschutzerklärung für Mitgliederdaten, die Erklärung zu Fotorechten und das Recht auf Vergessen – Löschen personenbezogener Daten.

Ich habe hier bewusst auf Mustervorlagen verzichtet, da diese zum einen dazu verleiten könnten, Inhalte ungeprüft zu übernehmen, zum anderen wollte ich diesen Blogbeitrag nicht unnötig in die Länge ziehen. Für Fragen zur praktischen Umsetzung in Zeta Producer stehe ich wie immer im Forum zur Verfügung.

Über den Autor

Thomas Lilienthal ist Webmaster des Sportförderverein Feuerblume e. V. und erreichbar unter webmaster@hanabi-pirna.de.

Zeta-Producer-Kunden stellen sich vor: miniatur-bemalung.de

Verfasst am 13. März 2018

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Zeta-Producer-Kunden stellen sich vor“. Hier geben wir Kunden mit außergewöhnlichen Themen und professionell gestalteten Seiten die Möglichkeit, sich, ihre Seite und ihr Tätigkeitsfeld vorzustellen.

1. Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Quelle: http://miniatur-bemalung.de
Quelle: http://miniatur-bemalung.de

Mein Name ist David Taubert, 29 jahre alt aus Zwickau (Sachsen) und ich betreibe das Künstlernetzwerk Miniatur-Bemalung.de.
Wir sind ein Netzwerk aus kreativen Köpfen und betreiben die Miniaturenmalerei für eine Vielzahl verschiedenster Kunden. Von Privatkunden bis hin zu Modellbauherstellern oder Ausstellern wie das „Weltenkonstruktorium“ in Teschenhagen (Stralsund) welche dann ihren Platz in der Vitrine finden. Auf Wunsch designen wir neue Modelle, die es so auf dem Markt nicht zu erwerben gibt, indem diese aus einer Skizze und Modelliermasse neu kreiert werden. Auch Dioramen, also große Ereignisse in Miniaturenform, sind in unserem Fokus. Egal ob eine große Schlacht dargestellt werden soll oder einfach nur eine Fan-Actionfigur zum Leben erweckt wird, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Von Brettspiel über Tabletop bis zur Vitrine wird alles realisiert.

Quelle: http://miniatur-bemalung.de
Quelle: http://miniatur-bemalung.de

2) Welche Art von Produkten und Dienstleistungen bieten Sie genau auf Ihrer Seite miniatur-bemalung.de an?

Unsere Dienstleistung ist die Auftragsmalerei. Das bemalen von Modellen mit Pinsel und Airbrush. Wir bieten sozusagen unsere Zeit und Können an um Modellen eine schöne Farbgebung zu geben. Beispielsweiße werden Brettspiele mit detaillierten Miniaturen immer beliebter, aber die Modelle sind alle aus grauen Plastik. Da kommen wir ins Spiel. Es macht viel mehr Spaß mit tollen handbemalten Miniaturen zu spielen als mit einheitlichen Grau. Natürlich mit Schutzlack versiegelt. 

3) Woher stammt die Motivation und das Herzblut für so ein Thema?

Es motiviert einfach unheimlich wenn man etwas Neues erschaffen kann und dabei immer besser und besser wird. Und wenn der Kunde sich dann über ein echtes Unikat freut dann motiviert das gleich noch mehr.

Quelle: http://miniatur-bemalung.de
Quelle: http://miniatur-bemalung.de

4) Ist Ihnen ein Auftrag besonders gut in Erinnerung? Warum?
Oh, da gab es so viel dass ich mich gar nicht entscheiden kann. Ganz besonders gefallen hat es mir ein Schachspiel mit neuen Figuren zu versehen welche an einen SciFi Film angelehnt waren. Auch ein „Herr der Ringe“ Diorama welches eine Szene aus einem der Filme dargestellt hat war ein super Projekt. Die Vielfalt ist zu groß als dass ich mich auf ein Projekt festlegen kann.

5) Wie sind Sie auf Zeta Producer aufmerksam geworden?

Ich suchte im Internet nach einer Software die ich einerseits schnell und einfach verstehe und die mich auch optisch anspricht. Schon war ich bei Zeta und bleibe es auch.


Quelle: http://miniatur-bemalung.de
Quelle: http://miniatur-bemalung.de

6) Was gefällt Ihnen an Zeta Producer und wie können wir noch besser werden?

Die Oberfläche und die Bedienung sind hervorragend. Einfache Bedienung mit der Möglichkeit tief ins Detail zu gehen. Auch der Service ist super und wir konnten Probleme schnell und einfach lösen. Verbessern könnte man vlt. die Einstellungsmöglichkeiten und Auswahl in Bilderalben aber das ist jetzt Meckern auf ganz hohem Niveau. Ich bin sehr zufrieden mit Allem.

7) Was sind Ihre Zukunftspläne mit miniatur-bemalung.de


Quelle: http://miniatur-bemalung.de
Quelle: http://miniatur-bemalung.de

Der Plan ist, das Netzwerk noch weiter auszubauen und noch bekannter zu werden.
Ein großer Wunsch ist es auch den Fuß bei weiteren großen Herstellern in die Tür zu bekommen.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg mit miniatur-bemalung.de und Zeta Producer.

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Schuhmacher: Erstellen Sie eine eigene Website für Ihren Betrieb

Verfasst am 02. März 2018

Mehr und mehr Menschen achten auf Nachhaltigkeit, auch beim Kauf ihrer Schuhe. Zeigen Sie Ihren Schuhmacher-Betrieb auf einer eigenen Website und machen Sie neue Kunden auf sich aufmerksam. Präsentieren Sie Ihr Traditionshandwerk und stellen Sie Ihre Leistungen und Produkte vor. Mit dem Zeta Producer Homepage-Baukasten erstellen Sie ganz ohne Programmierkenntnisse Ihre eigene, professionelle Website. Überzeugen Sie sich selbst: Probieren Sie Zeta Producer einfach und ohne Anmeldung aus!

Rücken Sie Ihre Erfahrung und Kompetenz ins Rampenlicht und lassen Sie sich von neuen Kunden entdecken. Laden Sie Zeta Producer jetzt herunter und legen Sie los!

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In nur 3 Schritten zur Ihrer eigenen Website

  1. Wählen Sie ein Design: Zeta Producer bietet eine große Auswahl an Designvorlagen. Wählen Sie das passende Layout für Ihren Betrieb aus und passen Sie es per Mausklick nach Ihren Vorstellungen an. Dank responsiven Designs sieht Ihre Website immer gut aus, egal ob auf dem Computer, Smartphone oder Tablet.
  2. Fügen Sie Inhalte hinzu: Durch klicken auf die Plus-Symbole fügen Sie Inhalte in Ihre Website ein. Texte, Videos und Bilder wecken das Interesse der Besucher. Ordnen Sie die Inhalte per Drag & Drop an wie es Ihnen gefällt. Nutzen Sie zusätzliche Funktionen wie eine Google Maps Karte oder die Shop-Funktion von Zeta Producer.
  3. Veröffentlichen Sie Ihre Website: Haben Sie die Website fertig bearbeitet, ist sie bereit zur Veröffentlichung. Zeta Producer ist mit allen Webservern kompatibel, Sie haben also die freie Auswahl. Bei Fragen zu diesem Thema hilft Ihnen unser Handbuch und unser Support-Forum weiter.

Die 7 besten Features für Ihre Schuhmacher-Website

  • Bilderalbum: Zeigen Sie Ihren Betrieb und Ihr Handwerk. Fügen Sie die Bilder entweder als klassische Bildergalerie, als automatische Slide-Show oder mit dem Carousel-Widget im schicken Filmstreifen-Format ein.
  • Google Maps Widget: Mit diesem Widget sehen Kunden direkt, wo sich Ihr Geschäft befindet. Tragen Sie Ihre Adresse ein und die Karte wird automatisch erstellt. So finden Ihre Kunden ganz einfach zu Ihnen.

    Im Video erklärt: Wie integriert man GoogleMaps in eine Zeta Producer Webseite
  • Social Media: Zeigen Sie Besuchern Ihre Social Media Kanäle, indem Sie sie mit Ihrer Website verknüpfen. Fügen Sie Buttons zu Facebook, Twitter und Co. ein.
  • SEO: Zeta Producer macht es für Suchmaschinen leichter, Ihre Website zu finden. Nutzen Sie die automatischen SEO-Funktionen und Einstellungen, damit Ihre Website in den Suchergebnissen erscheint.
  • Videos: Binden Sie Videos aus Ihren Kanälen bei Youtube und Vimeo in Ihre Website ein. Nutzen Sie dafür die Multimedia-Widgets in Zeta Producer.
  • Kontaktformular: Nutzen Sie das Formular-Widget und erstellen Sie ein Kontaktformular. Platzieren Sie es auf Ihrer Website und weisen Sie Kunden auf die Kontaktmöglichkeit hin. Das Widget leitet die Anfragen auf die hinterlegte E-Mail-Adresse weiter.
  • Shop-Funktion: Verkaufen Sie Ihre Produkte auch online mit der Shop-Funktion. Erstellen Sie im Handumdrehen einen Onlineshop mit Warenkorb-Funktion und anpassbarer Artikelmenge. Bestimmen Sie die Versandkosten und welche Zahlungsarten Sie akzeptieren. Verschaffen Sie sich einen Eindruck von allen Features in unserem Demo-Shop.
  • Beginnen Sie jetzt mit Ihrer neuen Website mit Zeta Producer!

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Unsere Tipps für Ihre Schuhmacher Website

Das Ziel Ihrer Website ist es, Sie und Ihrem Betrieb zu präsentieren. Platzieren Sie Ihr Logo oben auf der Startseite und fügen Sie ausdrucksstarke Bilder in den Header ein, damit Besucher gleich wissen was sie erwartet.  Schreiben Sie wichtige Informationen wie Ihre Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten ebenfalls auf die Startseite. Verweisen Sie auf die Leistungen, die Sie anbieten, etwa Reparatur, professionelle Vermessung, den Verkauf von Pflegeprodukten und natürlich die Maßanfertigung von Schuhen. Zeigen Sie auch, ob Sie Produkte online verkaufen oder ob Kunden Ihnen Reparaturen auch zusenden können.

Zeigen Sie Ihr Können

Ihre Homepage ist Ihre Bühne, geben Sie Ihrem Betrieb Persönlichkeit. Stellen Sie sich auf einer Unterseite vor, erzählen Sie von Ihrem Werdegang und wichtigen Ereignissen Ihrer Betriebsgeschichte. So erkennen Kunden direkt, dass Sie Ihr Handwerk beherrschen. Untermalen Sie diese Vorstellung mit Bildern von Ihnen und der Werkstatt.

Liebe zum Detail lohnt sich

Bilder und Videos bieten sich an um Sie und Ihre Arbeit vorzustellen. Zeigen Sie Ihre angebotenen Produkte, den Arbeitsprozess und Ihre Maßanfertigungen. Stellen Sie die verschiedenen Materialien vor, die Sie in Ihrem Betrieb verarbeiten. Achten Sie bei Videos besonders darauf, dass sie einen professionellen Eindruck machen. Ihr Handwerk ist eine Kunst. Präsentieren Sie es so.

Überzeugen Sie Ihre Kundschaft

Wecken Sie das Interesse Ihrer Besucher und rufen Sie sie dann zum Handeln auf. Weisen Sie Kunden auf die Möglichkeit hin, Sie zu kontaktieren. Platzieren Sie Buttons, die zu Ihrer Kontaktseite führen. Dort finden Kunden dann Ihren Standort, Adresse, Telefonnummer und ein Kontaktformular. Verlinken Sie auch Ihre Social Media Kanäle auf dieser Seite, damit Ihre Kunden Sie auf Facebook und Co. finden.

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Fazit

Erstellen Sie jetzt Ihre eigene Website für Ihren Schumacher-Betrieb mit Zeta Producer. Sie brauchen keine teure Agentur mit dem Bau Ihrer Website beauftragen. Nehmen Sie das Projekt selbst in die Hand und seien Sie auf niemanden angewiesen. Setzen Sie Ihre Homepage nach Ihren Vorstellungen um und machen Sie Ihren Betrieb online bekannt. So machen Sie neue Kunden auf Sie aufmerksam!

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Was heißt Datenrate?

Verfasst am 28. Februar 2018

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

Eine Datenrate wird auch Daten-Übertragungs-Rate oder Daten-Transfer-Rate genannt. Daten sind Informationen. Eine Datenrate gibt an, wie viele Informationen in einer bestimmten Zeit übertragen werden können. 

Die Informationen werden zum Beispiel über ein Kabel von einem Computer zu einem übertragen. Eine Datenrate ist also die Reise-Geschwindigkeit von Informationen. Solche Informationen sind zum Beispiel Nachrichten, die Sie mit Ihrem Computer an einen anderen Computer senden.

Diese Nachricht, die Sie auf Ihrem Computer eingeben wird in Bits umgewandelt. Ein Bit ist die kleinste Informations-Einheit. Ein Bit kann entweder den Wert 0 oder den Wert 1 haben. Ihre Nachricht wird also in Nullen und Einsen umgewandelt. Das sind die Informationen die über ein Kabel übertragen werden.

Je höher die Datenrate ist, desto schneller kommt Ihre Nachricht bei dem anderem Computer an. Das heißt, desto schneller werden die Bits über das Kabel übertragen. Die Datenrate wird in Bits pro Sekunde gemessen. Das Unternehmen Telekom bietet zum Beispiel eine Datenrate von 100Mbit/s. Das sind 100 Millionen Bits pro Sekunde. Damit können Sie sehr schnell Informationen aus dem Internet bekommen und über das Internet versenden.

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Erfahren Sie mehr über die Datenrate in unseren Quellen

Ähnliche Begriffe

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

Was ist das Darknet?

Verfasst am

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

Darknet ist ein Begriff aus dem Englischen. Darknet heißt auf Deutsch „dunkles Netz“. Das Darknet ist ein anonymes Netzwerk. Ein Netzwerk ist ein Zusammenschluss von mindestens 2 Computern. Auch das Internet ist ein Netzwerk.

Internet-Nutzer können ohne ein bestimmtes Programm nicht in das Darknet gehen. Das heißt Sie finden keine Webseiten von dem Darknet mit einer Such-Maschine wie Google. Ein anderes Wort für Darknet ist „Deep Web“.

Viele Kriminelle nutzen das Darknet. Die Webseiten im Darknet verkaufen zum Beispiel illegal Waffen, Musik oder Filme. In dem Darknet können Internet-Nutzer nicht herausfinden, wer der Webseiten-Besitzer ist. Auch die Internet-Nutzer können anonym die Webseiten im Darknet besuchen.

Statt Such-Maschinen können Sie im Darknet eine Liste verwenden, auf der die Webseiten-Adressen stehen. So eine Liste finden Sie zum Beispiel auf der Webseite HiddenWiki.

Das TOR-Netzwerk

Das Programm, damit Sie anonym Webseiten in dem Darknet besuchen können, heißt TOR.  Damit Sie im Darknet anonym bleiben, werden Ihre Informationen verschlüsselt.

Die Informationen werden über verschiedene Computer geleitet. So finden andere Internet-Nutzer nicht mehr heraus, von wem die Informationen kommen. Die Verbindungs-Wege werden durch das TOR-Netzwerk also verschleiert.

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Erfahren Sie mehr über das Darknet in unseren Quellen

Ähnliche Begriffe

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

Was ist Roaming?

Verfasst am 27. Februar 2018

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

Roaming ist ein Begriff aus dem Englischen. Roaming heißt auf Deutsch „herumwandern“. Roaming bedeutet, dass Sie mit einem Gerät, zum Beispiel mit Ihrem Handy, im Ausland ein anderes Mobilfunknetz nutzen, als Ihr eigenes. Ein Mobilfunknetz ist dafür da, dass Sie mit Ihrem Handy telefonieren oder in das Internet gehen können.

Die drei größten Mobilfunknetze sind von:

Sie benutzen zum Beispiel das Mobilfunknetz von dem Unternehmen „O2“. Dieses Mobilfunknetz können Sie in Deutschland nutzen aber nicht im Ausland. Das heißt, Sie können mit O2 im Ausland nicht in das Internet gehen. Deshalb brauchen Sie im Ausland ein anderes Mobilfunknetz.

Wenn Sie Roaming auf Ihrem Handy einschalten, verbindet sich Ihr Handy mit einem verfügbaren Mobilfunknetz. Wenn Sie Roaming nutzen, um in das Internet zu gehen heißt das Daten-Roaming. O2 oder andere Mobilfunknetz-Anbieter haben einen Vertrag mit den Mobilfunknetz-Anbietern im Ausland. Dadurch ist geregelt, mit welchem Mobilfunknetz sich Ihr Handy beim Roaming verbinden darf.

Roaming ist innerhalb von der EU kostenlos (Stand: 27.02.2018). Wenn Sie aber zum Beispiel in die USA reisen, kann es sein, dass Sie Roaming-Gebühren zahlen müssen.

Daten-Roaming in Ihrem Handy einschalten

So schalten Sie Daten-Roaming bei Ihrem Android-Handy ein:

  1. Gehen Sie in die Einstellungen in Ihrem Handy.
  2. Wählen Sie unter der Überschrift „Verbindungen“ den Punkt „Mobile Netzwerke“ aus.
  3. Schalten Sie das Daten-Roaming ein.

So schalten Sie Daten-Roaming bei Ihrem iOS-Handy ein:

  1. Gehen Sie in die Einstellungen in Ihrem Handy.
  2. Wählen Sie den Punkt „Mobiles Netz“ aus.
  3. Wählen Sie „Datenoptionen“ aus.
  4. Schalten Sie das Daten-Roaming ein.

Die Bezeichnungen können bei Ihrem Handy anders heißen. Suchen Sie dann nach ähnlichen Bezeichnungen.

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Erfahren Sie mehr über Roaming in unseren Quellen

Ähnliche Begriffe

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

Versicherungsmakler: Erstellen Sie Ihre eigene Website

Verfasst am

Die meisten Kunden vergleichen Versicherungen online, um sich selbst und was ihnen lieb und teuer ist zu schützen. Eine eigene Website bietet Ihrem Unternehmen eine höhere Reichweite und die Möglichkeit, neue Kunden anzusprechen. Präsentieren Sie Ihre Firma und geben Sie einen Überblick über die angebotenen Versicherungen. Erstellen Sie Ihre eigene Versicherungsmakler-Website mit Zeta Producer. Der Homepage-Baukasten ist ganz einfach und benötigt keine Programmierkenntnisse.

versicherungsmakler website erstellen

Zeigen Sie Besuchern auf Ihrer Website, dass Sie kompetent und vertrauenswürdig sind. Halten Sie Stammkunden über Neues auf dem Laufenden und werben Sie neue Kunden für sich. Beginnen Sie jetzt Ihre eigene Website mit Zeta Producer!

So erstellen Sie in 3 Schritten Ihre eigene Website

  1. Design auswählen: Zeta Producer bietet viele vorgefertigte Designs, die Sie nach Ihren Vorlieben anpassen können. Wählen Sie eines aus, das Ihnen gefällt und verändern Sie das Layout per Drag & Drop. Ein responsives Design lässt Ihre Website auf allen Geräten (Computer, Smartphone oder Tablet) gut aussehen.
  2. Inhalte einfügen: Befüllen Sie Ihre Website mit Texten, Bildern und Videos. Klicken Sie auf das Plus-Symbol und fügen Sie Inhalte hinzu. Ordnen Sie alles per Mausklick an, wie es Ihnen gefällt. Nutzen Sie außerdem die Widgets in Zeta Producer für zusätzliche Funktionen wie eine Google Maps Karte oder Social Media Buttons.
  3. Website veröffentlichen: Nach der Einrichtung ist Ihre Website bereit zum Hochladen. Dabei haben Sie die Wahl, Zeta Producer ist mit allen Webservern kompatibel. Bei Fragen zu diesem Schritt hilft Ihnen unser Handbuch und unser Support-Forum weiter.

7 Features für eine gute Versicherungsmakler Website

  • Bilderalbum: Bilder werten Ihre Webseite auf und geben Kunden einen Eindruck mit wem sie es zu tun haben. Präsentieren Sie Ihr Geschäft und Ihr Team. Nutzen Sie eine klassische Bildergalerie, eine automatische Slide-Show oder das schicke Filmstreifen-Format des Carousel-Widgets.
  • Google Maps Widget: Mit der Anfahrtsskizze des Google Maps Widgets finden Kunden einfacher zu Ihnen. Geben Sie Ihre Adresse ein und das Widget markiert Ihren Standort automatisch auf der Karte.

    Im Video erklärt: Wie integriert man GoogleMaps in eine Zeta Producer Webseite
  • Newsletter: Informieren Sie Kunden über Aktuelles im Bereich Versicherungen. Bieten Sie kreative Inhalte und verweisen Sie auf interessante Websites. Binden Sie dazu einen Newsletter-Service (wie etwa Mailchimp) in Ihre Website ein.
  • FAQ: Beantworten Sie häufig gestellte Frage an Versicherungsmakler auf einer Unterseite. Das FAQ-Widget erstellt eine Übersicht der Fragen mit ausklappbaren Anworten.
  • Geschützter Bereich: Erstellen Sie einen passwortgeschützten Bereich mit besonderen Inhalten für bestehende Kunden. Nutzen Sie das Widget „Geschützter Bereich“ und legen Sie das Passwort fest. Nur wer es kennt, kann auf die Seite zugreifen.
  • Social Media: Verknüpfen Sie Ihre Social Media Kanäle mit Ihrer Website und fügen Sie passende Buttons hinzu. So haben Besucher die Möglichkeit bei Facebook, Twitter und Co. mit Ihnen zu interagieren.
  • Kontaktformular: Fügen Sie ein Kontaktformular in Ihre Website ein, damit Sie für Kunden bei Fragen aller Art erreichbar sind. Mit dem Formular-Widget geht das ganz unkompliziert. Die Anfragen werden auf Ihre hinterlegte E-Mail-Adresse weitergeleitet.
  • Erstellen Sie jetzt Ihre eigene Homepage mit dem Zeta Producer Homepage-Baukasten!

versicherungsmakler homepage erstellen

Verbessern Sie Ihre Versicherungsmakler Website mit diesen Tipps

Der erste Eindruck beim Kunden entsteht auf Ihrer Startseite. Also muss diese gut gestaltet sein, damit Kunden sich zurechtfinden. Platzieren Sie Ihr Logo, Ihre Adresse und Telefonnummer und Ihre Öffnungszeiten auf der Seite. Präsentieren Sie auf einer Unterseite Ihre Firma und Ihre wofür Sie stehen. Stellen Sie Ihr Team mit Bildern und Texten vor. Das erzeugt einen seriösen und persönlichen Eindruck. Zeigen Sie Kunden anschließend, wo es weiter geht. Fügen auf Sie auf der Startseite Schaltflächen zu den angebotenen Versicherungen ein, damit Besucher das finden wonach sie suchen. Nutzen Sie dazu das Button-Widget oder das Carousel-Widget.

Präsentieren Sie Ihre Angebote & Leistungen

Halten Sie die Struktur Ihrer Website übersichtlich. Erstellen Sie für Ihre Leistungen eine eigene Hauptseite mit Unterseiten für einzelne Kategorien wie persönliche Vorsorge, KFZ-Versicherung, Rechtsschutz oder Reiseversicherung. Beschreiben Sie die einzelnen Angebote und stellen Sie Konditionen dar, um die Leistungen für Kunden auf einen Blick vergleichbar zu machen. Machen Sie Kunden auf Ihr Kontaktformular aufmerksam, damit Sie bei Fragen erreichbar sind. Platzieren Sie auf all Ihren Seiten solche Aufrufe zum Handeln.

Vertrauen durch Offenheit & Kompetenz

Geben Sie Kunden das Gefühl, bei Ihnen in guten Händen zu sein. Betonen Sie auf Ihrer Website die gründliche Analyse und persönliche Betreuung, die Sie anbieten. Beantworten Sie Fragen zu verschiedenen Versicherungen und erklären Sie die gesetzliche Lage. Nutzen Sie dafür das FAQ-Widget. Alternativ nutzen Sie normale Textfelder und das Widget „Artikelliste“. Es erstellt eine anklickbare Übersicht aller Texte auf der Seite. Halten Sie Kunden über Neuigkeiten auf dem Laufenden. Informationen über kommende Kündigungs- und Wechseltermine, Gesetzesänderungen oder spezielle Angebote zeigen Ihr Fachwissen.

Heben Sie Expertenwissen zu speziellen Themen, wie etwa Versicherungen für Grenzgänger oder internationale Studenten hervor. Bieten Sie Infobroschüren als PDF-Download an und erstellen Sie ein Glossar zum Thema Versicherung. Geben Sie Kunden bei Fragen verschiedene Möglichkeiten Sie zu kontaktieren. Nutzen Sie dafür das Formular-Widget und fügen Sie verschiedene Anfragen, wie Rückfragen, Terminvereinbarung oder eine Rückrufbitte ein. Zeigen Sie Kunden, dass Sie für ihre Sicherheit und ihr Wohl arbeiten.

So wird Ihre Website gefunden

Suchmaschinenoptimierung (englisch: Search Engine Optimization oder kurz: SEO) ist ein wichtiger Aspekt beim Erstellen einer Website. Gestalten Sie Ihre Website so, dass Suchmaschinen wie Google oder Bing sie möglichst weit vorne in den Ergebnissen anzeigen. So stoßen Kunden, die nach einer Versicherung suchen, dann auf Ihre Homepage. Ein weiterer Weg um den eigenen Suchrang zu verbessern, sind Links zu Seiten mit hohem Ansehen und Links von anderen Seiten zu Ihrer Seite. Informieren Sie Besucher über Neues im Versicherungsgeschäft und verweisen Sie dabei auf große Nachrichten-Portale. Tragen Sie Ihre Firma in Branchenverzeichnisse ein, damit diese Websites zu Ihnen verweisen.

versicherungsmakler website erstellen

Fazit

Beginnen Sie jetzt mit dem Bau Ihrer eigenen Versicherungsmakler Homepage. Mit Zeta Producer sparen Sie sich die Kosten einer externen Website-Agentur. Verwalten Sie Ihren Webauftritt selbstständig und ohne fremde Hilfe. Setzen Sie Ihre Ideen um, lernen Sie das Business im Internet kennen und gewinnen Sie neue Kunden.

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Websites erstellt mit Zeta Producer

Was ist eine Zip-Datei?

Verfasst am

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

Der Begriff Zip stammt von dem Englischen Wort „zipper“. Ein „zipper“ ist ein Reißverschluss. Zip ist ein Dateiformat. Ein Dateiformat legt fest, wie Informationen, zum Beispiel Texte, Bilder oder Videos in einer Datei aufgebaut sein sollen. Eine Datei enthält Informationen. Sie erkennen eine Zip-Datei an der Endung „.zip“.

Eine Zip-Datei ist eine Datei, die mehrere andere Dateien enthalten kann. Das heißt eine Zip-Datei enthält zum Beispiel verschiedene Text-Dateien und Bild-Dateien. Sie können also in eine Zip-Datei verschiedene Bilder und Texte packen. Der Vorteil ist, dass Sie dadurch nur noch eine Datei versenden müssen.

Die Dateien in der Zip-Datei werden komprimiert. Das bedeutet, die Dateien in der Zip-Datei brauchen weniger Speicherplatz. Wenn Sie die einzelnen Text- und Bild-Dateien versenden dauert das Senden länger als wenn Sie die Dateien in einer Zip-Datei versenden.

So öffnen Sie eine ZIP-Datei in Windows

Wenn Sie eine einzelne Datei aus der Zip-Datei öffnen möchten folgen Sie diesen Schritten:

  1. Klicken sie mit Ihrer linken Maustaste doppelt auf die Zip-Datei.
  2. Dadurch öffnet sich eine Übersicht. Sie sehen alle Dateien, die in der Zip-Datei sind.
  3. Wenn Sie die Datei gefunden haben, die Sie aus der Zip-Datei brauchen, klicken Sie auf Ihre rechte Maustasten.
  4. Wählen Sie „Kopieren“ aus.
  5. Nun können Sie Ihre gewünschte Datei dort einfügen, wo Sie möchten. Zum Beispiel in einen Ordner. Klicken Sie auf die rechte Maustaste und wählen Sie „Einfügen“ aus.

Wenn Sie die ganze Zip-Datei öffnen möchten folgen Sie diesen Schritten:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Zip-Datei.
  2. Wählen Sie „Alle extrahieren“ aus.
  3. Folgen Sie den weiteren Anweisungen, die Ihnen Ihr Computer gibt.

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Erfahren Sie mehr über die Zip-Datei in unseren Quellen

Ähnliche Begriffe

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

Was ist ein Follower?

Verfasst am 26. Februar 2018

Dieser Artikel ist Teil von unserer Serie „Internet in einfacher Sprache“.

Follower ist ein Begriff aus dem Englischen. Follower heißt auf Deutsch „Anhänger“. Follower sind Internet-Nutzer auf sozialen Netzwerken die anderen Internet-Nutzern folgen. Soziale Netzwerke sind Webseiten, auf denen sich Internet-Nutzer miteinander austauschen. Zum Beispiel Facebook, Twitter oder Instagram.

Internet-Nutzer veröffentlichen auf sozialen Netzwerken Beiträge wie zum Beispiel Bilder, Videos oder Texte. Die Beiträge können andere Internet-Nutzer sehen und darauf antworten. Wenn ein Internet-Nutzer Beiträge veröffentlicht, die Ihnen gefallen, können Sie dem Internet-Nutzer auf den meisten sozialen Netzwerken folgen. Sie folgen dem Internet-Nutzer, indem Sie auf den „Folgen“ oder den „Abonnieren“ Knopf drücken. Dadurch werden Sie ein Follower.

Diese Knöpfe sehen zum Beispiel so aus:

Wenn Sie einem Internet-Nutzer folgen, sehen Sie, wenn der Internet-Nutzer neue Beiträge veröffentlicht. Auf den sozialen Netzwerken können sie meistens sehen wie viele Follower ein Internet-Nutzer hat. Je mehr Follower ein Internet-Nutzer hat, desto erfolgreicher ist er.

Ein Internet-Nutzer mit vielen Followern erreicht viele Menschen mit seinen Beiträgen. Deshalb bezahlen Unternehmen einen Internet-Nutzer mit vielen Followern, damit der Internet-Nutzer die Produkte von dem Unternehmen vorstellt. Internet-Nutzer mit vielen Followern heißen „Influencer“. Influencer heißt auf Deutsch „Beeinflusser“.

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Ähnliche Begriffe

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